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Regionalmanagements und EUREGIOs

Regionalmanagements als eine Schnittstellen- und Systementwicklungsfunktion für die Regionalentwicklung, EUREGIOs für regionale grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Ziele und Aufgaben

Regionalmanagements erfüllen eine Schnittstellen- und Systementwicklungsfunktion für die Regionalentwicklung. Sie bieten einen institutionellen Rahmen, über den das konstruktive Zusammenwirken der Akteure organisiert werden kann, und treten als innovationsorientierte regionale Berater und Dienstleister auf.

Die Regionalmanagements verfolgen vor allem folgende Zielsetzungen:

  • die Entwicklungszusammenarbeit der verschiedenen Akteure und Institutionen auf regionaler Ebene zu verbessern,
  • "von der Basis" getragene und mit den Ländern und dem Bund abgestimmte Strategien zu entwickeln und umzusetzen und
  • regionale Schlüsselprojekte im Konsens mit der Region voranzutreiben.

Wie die Erfahrungen seit 1995 zeigen, haben sich die Aufgaben der Regionalmanagements von den vier ursprünglichen Kerntätigkeiten – Information, Beratung/Betreuung, Projektentwicklung sowie Entwicklung regionaler Netzwerke von Akteuren – zunehmend auf spezifische Informationsleistungen im Zusammenhang mit (regionalen) Strategien und Schlüsselprojekten konzentriert. Die Projektentwicklung zeichnet sich immer stärker als Kernleistung des Regionalmanagements ab.

EUREGIOs

Eine spezielle Form der Regionalmanagements sind die EUREGIOs. EUREGIO ist die Bezeichnung für regionale grenzüberschreitende Organisationen mit dem Ziel, über die nationalen Grenzen hinweg verstärkt zusammen zu arbeiten. Sie tragen wesentlich zur europäischen Integration bei. Ihre Hauptfunktion besteht derzeit in der Konzeption, Betreuung und Durchführung von INTERREG-Projekten.

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