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Der Beirat für Baukultur im Bundeskanzleramt hat in der Sitzung vom 12. November 2010 eine Empfehlung mit dem Titel "Mehr Baukultur durch sachgerechtere Planung und Auftragsvergabe" verabschiedet. Die Empfehlung geht von der Prämisse aus, dass baukulturelle Qualität das Ergebnis eines Prozesses ist, der bei der Planung von gebauter Umwelt beginnt und durch ein gutes Zusammenspiel zwischen Auftraggebern und Ausführenden durch mehrere Phasen hindurch entsteht.
Die Empfehlungen sollen im Umgang mit den Herausforderungen, mit denen sich Auftraggebende und Auftragnehmende im Schnittstellenbereich Baukultur - Vergabe - Bauherrenverantwortung auseinanderzusetzen haben, genutzt werden. Sie beziehen sich konkret auf die Vorbereitung und Konzipierung von Bauvorhaben, die sachgerechte Nutzung des rechtlichen Rahmens und verantwortungsvolle Projektumsetzung durch Auftraggebende und Auftragnehmende.
Diese Empfehlungen des Beirats für Baukultur richten sich primär an die im Beirat vertretenen Dienststellen auf Bundesebene. Sie richten sich darüber hinaus an alle, die mit Fragen der Baukultur befasst oder daran interessiert sind - insbesondere auch an die Länder und Gemeinden sowie an private Auftraggebende.
Die konstituierende Sitzung des Beirats für Baukultur fand am 6. März 2009 statt. Er tagt drei Mal pro Jahr. Zu den weiteren konkreten Fragestellungen, die im Rahmen des Beirats bisher erörtert wurden, zählen Maßnahmen zur Stärkung ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit sowie zum barrierefreien Planen und Bauen und der Themenkreis Schulbau.
Rückfragehinweis:Mag. DI Wolf HuberGeschäftsstelle des Beirats für Baukultur, BundeskanzleramtTel.: +43 1 531 15-2909Fax: +43 1 531 09-2909E-Mail: wolf.huber@bka.gv.at
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