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Österreich: Die Grundtendenz der neuen WIFO-Studie ist: Wenn schon sparen, dann bei Hausfrauen. Wie sehen Sie das?
Gabriele Heinisch-Hosek: Kürzungen im Familienbereich sind sehr problematisch. Wenn man kürzen muss, dann muss man sehen, dass 90 Prozent der Familienförderung Geldleistungen sind. Mir gefällt der Vorschlag sehr gut, den Alleinverdienerabsetzbetrag für Frauen ohne Kinderbetreuungspflichten zu streichen. Diese 60 Millionen würden den Ausbau der Kinderbetreuung, der dieses Jahr ausläuft, für weitere drei Jahre sichern.
Österreich: Soll die lange Kindergeldvariante fallen?
Heinisch-Hosek: Das geht derzeit mangels Kinderbetreuungsplätzen nicht.
Österreich: Ist es sinnvoll, in Krisenzeiten die Beschäftigungsquote von Frauen zu erhöhen?
Heinisch-Hosek: Gerade jetzt sollte man in Zukunftsjobs investieren, also in Pflege oder in den pädagogischen Bereich. Der Kindergartenausbau hat allein im Jahr 2009 3.300 Jobs gebracht.
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