27.01.2010
Werner Faymann: "Niemals vergessen, niemals verschweigen!"

Der Bundeskanzler zum internationalen Holocaust-Gedenktag

"Die schrecklichen Verbrechen an der Menschheit, die durch das mörderische Regime des Dritten Reiches auf der Grundlage einer menschenverachtenden Ideologie geschehen sind, dürfen niemals in Vergessenheit geraten", sagte Bundeskanzler Werner Faymann. "Mit dem Jahrestag der Befreiung der Gefangenen des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz heute vor 65 Jahren, gedenken wir der sechs Millionen ermordeter Juden aus aller Welt, darunter waren 1,5 Millionen Kinder."

Gerade in wirtschaftlich schwierigen und angespannten Zeiten, in denen Hoffnungen oft mit falschen Versprechen getäuscht werden, sei es enorm wichtig, Demagogen und Holocaust-Verleugnern vehement zu begegnen und die Jugend zu demokratischer Wachsamkeit aufzurufen. "Das Vermächtnis der Geschichte und die Aufgabe unserer Generation besteht darin, mit ganzer Kraft den Anfängen zu wehren, die Demokratie weiter zu entwickeln – und dort, wo es erforderlich ist, sie auch mit allen Mitteln des Rechtsstaates zu schützen und zu verteidigen. Damit sich die Ereignisse von damals heute in keinster Weise wiederholen können."