18.12.2009
Gabriele Heinisch-Hosek: „Rezeptfreistellung der "Pille danach" ist wichtige Hilfe für Frauen in Notsituationen.“

Hoffen einen Schritt zu setzen, damit es zukünftig zu weniger unerwünschten Schwangerschaften kommt.

„Ich freue mich sehr, dass die "Pille danach" nun durch Gesundheitsminister Alois Stöger rezeptfrei gestellt wurde“, sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek. Alois Stöger handle damit absolut im Sinne der Frauen. Damit werde eine langjährige Forderung von Frauenpolitikerinnen erfüllt.

„Ich unterstütze die Rezeptfreistellung, weil die "Pille danach" eine wichtige Methode zur Notfallverhütung ist“, meinte die Frauenministerin. Es gehe darum, nach einer Verhütungspanne den betroffenen Frauen in einer Notsituation die geeignete medizinische Hilfe ohne zeitliche Hürden zur Verfügung zu stellen. Wichtig sei es jedoch weiterhin, dass junge Menschen eine zeitgemäße Aufklärung und Zugang zu Verhütungsmitteln erhalten. Es müsse aber auch begleitend zur "Pille danach" Informationsmaterialien geben.

„Mit der Rezeptfreistellung der "Pille danach" hoffen wir einen Schritt zu setzen, damit es zukünftig zu weniger unerwünschten Schwangerschaften kommt“, so Heinisch-Hosek abschließend.

Rückfragehinweis:
Mag. Dagmar Strobel
Pressesprecherin der
Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Tel.: 01 531 15-2149
dagmar.strobel@bka.gv.at