14.12.2009
Bundeskanzler Faymann zu Hypo-Übernahme: Schäden von Republik abgewendet

Aufklärung aller Vorwürfe erwartet

Bundeskanzler Werner Faymann steht zu der von Finanzminister Josef Pröll ausverhandelten Übernahme der Hypo Group Alpe Adria durch die Republik Österreich. Diese Notfallmaßnahme habe unabsehbare Schäden vom Land Kärnten und von der Republik Österreich abgewendet, so der Bundeskanzler.

Mit der Übernahme der Hypo Alpe Adria seien Arbeitsplätze, Spareinlagen und Gehaltskonten geschützt sowie die Funktionsfähigkeit der Kärntner Wirtschaft erhalten worden. Eine Insolvenz der sechstgrößten Bank Österreichs hätte - vor allem aufgrund der vom Land Kärnten eingegangenen Haftungen im Ausmaß von 18 Milliarden Euro - katastrophale Folgen für ganz Österreich sowie angrenzende Regionen gehabt.

Von den Justizbehörden und den unabhängigen Gerichten erwarte die Regierung nun restlose Aufklärung sämtlicher im Raum stehender straf- und zivilrechtlicher Vorwürfe in der Causa Hypo Alpe Adria, so Faymann.

Rückfragehinweis:
Mag. Leo Szemeliker
Pressesprecher
Kabinett des Bundeskanzlers
Tel.: +43 1 531 15-2090
Mobil: +43 664 282 25 00