Mittwoch, 22. Oktober 2014

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U-Ausschuss: Einigung auf Reform

Bundeskanzler Werner Faymann begrüßte die Einigung auf die Reform der Untersuchungs-ausschüsse und sprach nach dem Ministerrat am 21. Oktober von "einem guten Tag für die Entwicklung der demokratischen Kontrolle". Faymann zeigte sich zudem zufrieden, dass mit dem Minderheitenrecht auf Einsetzung von Untersuchungsausschüssen nun eine Zusage aus dem Wahlkampf umgesetzt werde.

Finanzminister Hans Jörg Schelling glaubt nicht, dass ein sich abzeichnender U-Ausschuss zur Hypo Alpe Adria die rechtlichen Auseinandersetzungen mit der früheren Hypo-Mutter Bayerische Landesbank beeinträchtigen könnte. Seitens des Finanzministeriums werde man jedenfalls alle Akten zur Verfügung stellen.

Der Präsident des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) Gerhart Holzinger, der seit Langem auf die Reform gedrängt hatte, zeigte sich angesichts der Umsetzung und der damit verbundenen Stärkung des parlamentarischen Minderheitenrechts zufrieden. VfGH-Sprecher Christian Neuwirth verwies jedoch darauf, dass "besonders schnelle Entscheidungen" in Fragen der U-Ausschüsse, aber auch die hinzu gekommene Kompetenz der Gesetzesbeschwerde, neue Ressourcen nötig machten. Ab 1. Jänner 2015 können sich im Rahmen der Gesetzesbeschwerde alle Bürger mittels "Parteiantrag" direkt an den VfGH wenden, wenn sie meinen, in einem Zivil- oder Strafverfahren wegen einer verfassungswidrigen Bestimmung verurteilt worden zu sein.

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Gesetz gegen Hetze wird verschärft

Die Koalitionsparteien sind sich darüber einig, den Verhetzungsparagraphen zu reformieren, um wirksamer gegen terroristische Aktivitäten vorgehen zu können. Ein entsprechender Entwurf wird demnächst vom Justizministerium vorgelegt. Ausgangspunkt für die Reform waren zahlreiche Hass-Postings und Verherrlichungen von terroristischen Taten in den sozialen Medien.

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Novelle des Lohn- und Sozialdumping-Gesetz beschlossen

Im Ministerrat vom 21. Oktober einigte man sich auf eine Novelle des 2011 in Kraft getretenen Gesetzes gegen Lohn- und Sozialdumping. Sie enthält eine Ausweitung der Lohnkontrollen, die Erhöhung der Strafen bei fehlenden Lohnunterlagen und eine Neuregelung der Verjährung. Hinzu kommen Vereinfachungen bei den Arbeitszeitaufzeichnungen.

"Mit dem Gesetz haben wir ein wirksames Instrument in der Hand, um unlauteren Wettbewerb zu unterbinden und faire Bedingungen für alle in Österreich aktiven Betriebe zu schaffen", so Sozialminister Rudolf Hundstorfer. Die Novelle soll im November 2014 im Parlament beschlossen werden und am 1. Jänner 2015 in Kraft treten.

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Finanzziele der Krankenkassen erfüllt

Die Krankenkassen haben ihre Sanierung erfolgreich abgeschlossen. Vorgegeben war für den Zeitraum von 2010 bis 2013 ein Kostendämpfungsvolumen von insgesamt 1,725 Mrd. Euro. Tatsächlich wurden laut dem von Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser vorgelegten Abschlussbericht 3 Mrd. erreicht.

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Bundeskanzler Faymann: Österreich weiter auf stabilem Budgetkurs

Termingerecht hat die österreichische Bundesregierung den Budgetkurs für das Jahr 2015 an die EU Kommission gemeldet. "Trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage sind wir 'close to balance'", stellte Bundeskanzler Faymann klar. Österreich ist damit auf gutem Wege, bis 2016 ein ausgeglichenes Budget vorzulegen. Der Kanzler wies jedoch auch darauf hin, dass neben der Disziplin beim Budgetvollzug es auch wichtig sei, Investitionsspielräume zu schaffen. Die EU-weiten Prognosen für nächstes Jahr zeigen nämlich, dass die Wirtschaftskrise noch nicht vorbei ist. "Wir müssen uns aus der Krise herausinvestieren", betonte Faymann. Kritik übten sowohl der Kanzler als auch der Vizekanzler an der Verschärfung des Berechnungsschlüssels durch die Europäische Kommission. "Wir haben einen Budgetpfad festgelegt und den werden wir erfüllen".

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ÖIAG soll neu aufgestellt werden

Die von der Bundesregierung eingesetzte Arbeitsgruppe zur Reform der Staatsholding wird bereits Ende November ihren Bericht vorlegen. Aufgabe der Gruppe ist es Ziele, Strategie und Struktur für eine "ÖIAG neu" zu definieren, erklärte Finanzminister Hans Jörg Schelling. Dabei sei völlig offen, für welches Modell man sich entscheiden werde. Zur Frage der Eingliederung neuer Betriebe in die ÖIAG müsse jeder einzelne Fall auf seine Sinnhaftigkeit und auf allfällige Synergien hin untersucht werden. Zum Thema Privatisierungen meinte der Finanzminister, es könne Betriebe geben, die nie privatisiert werden, wo aber die Frage einer technischen Privatisierung zu klären sei.

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Bundeskanzler Faymann traf Putin und Poroschenko

Im Rahmen einer diplomatischen Offensive für eine Lösung in der Ukraine-Krise beim ASEM-Gipfel in Mailand traf Bundeskanzler Werner Faymann sowohl mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin als auch dem ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko zusammen. Im Vorfeld hatte der Bundeskanzler bereits Gespräche mit dem OSZE-Vorsitzenden und Schweizer Bundespräsidenten Didier Burkhalter geführt. Österreich unterstützt die Bemühungen der OSZE für eine Lösung in der Ukraine-Krise.

Im Anschluss an die Gespräche erklärte der Kanzler: "In Mailand ist es zwar zu einer Annäherung zwischen Russland und der Ukraine gekommen, eine Lösung in der Krise ist jedoch kurzfristig noch nicht erreichbar. Es ist aber richtig, Brücken zwischen der Ukraine und Russland zu bauen und Österreich kann als neutrales Land eine wichtige Rolle als Vermittler spielen."

Bei dem Treffen in Mailand ging es unter anderem um eine Überwachung der Grenzen. "Die EU und die OSZE sind bereit, auch mit Drohnen bei der Kontrolle der Grenzen mitzuhelfen, doch die Bereitschaft, dieses Vorhaben zu unterstützen, muss vorhanden sein", erklärte Faymann.

Mit Putin sprach der Kanzler auch über das Thema Energiesicherheit. "Österreich wünscht sich nichts mehr als die Absicherung der Gaslieferungen, auch in diesem Fall ist jedoch noch keine Lösung vereinbart worden. Die Gespräche in Mailand haben zu einer Annäherung geführt, sie müssen jedoch noch fortgesetzt werden", meinte Faymann.

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Bundespräsident Fischer in Budapest

Am 15. Oktober absolvierte Bundespräsident Fischer einen eintägigen offiziellen Besuch im Nachbarland Ungarn. Er war neben seinem Amtskollegen Janos Ader auch mit Ministerpräsident Viktor Orban und Parlamentspräsident Laszlo Köver zusammengetroffen.

Bei diesen Kontakten sprach Bundespräsident Heinz Fischer auch jene Themen an, die das Verhältnis zwischen Österreich und seinem Nachbarstaat beeinträchtigen. Gemeint sind dabei vor allem das ungarische Bodengesetz oder die Bankensituation, denn "es geht es letztlich um die Rechtssicherheit der wirtschaftlichen Beziehungen", so der Bundespräsident vor österreichischen Journalisten.

Bezüglich des Bodengesetzes äußerte sich der Bundespräsident "vorsichtig optimistisch", dass die EU-Kommission einen für die österreichische Seite günstigen Entscheid fällen werde. Österreich befürchtet eine Schädigung österreichischer Landwirte, die in Ungarn Nießbrauchsverträge abgeschlossen haben – sie sollen nach derzeitiger ungarischer Gesetzeslage ohne Entschädigung enden.

Der ebenfalls mitgereiste Justizminister Wolfgang Brandstetter und der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl zogen eine positive Gesprächsbilanz: Brandstetter lobte das "große Entgegenkommen" der ungarischen Seite bei der Polizeikooperation. Bezüglich der Streitfragen habe er seinen Amtskollegen Laszlo Trocsanyi nach Wien zu einem Besuch eingeladen. Landeshauptmann Niessl berichtet über eine neue Vereinbarung zum gemeinsamen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in der Grenzregion. Es gebe schon eine konkrete Einigung auf bestimmte Straßenprojekte. Auch ein Ausbau der Eisenbahnverbindungen sei angedacht.

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Kurz : KAICIID soll kein Feigenblatt sein

Außenminister Sebastian Kurz schaltet sich erneut in die Debatte rund um das umstrittene Abdullah-Zentrum ein. Er fordert vom Interkulturellen und Interreligiösen Dialog-Zentrum in Wien (KAICIID) viel mehr Aktivität, um die Barbareien der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) zu verurteilen. "Das Wiener Zentrum soll kein Feigenblatt sein. Der Erfolg des Zentrums misst sich letztlich daran, inwieweit der gegenseitige Respekt der Religionen auch in die Tat umgesetzt wird.", so Sebastian Kurz.

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Regionalkommissar Hahn übergab Partnerschaftsabkommen

Über 5 Milliarden EU-Förderungen wird Österreich bis 2020 erhalten, wie das nunmehr von der EU-Kommission genehmigte Partnerschaftsabkommen dokumentiert, das der scheidende Regionalkommissar Johannes Hahn am 20. Oktober offiziell an Staatssekretärin Sonja Steßl übergab. Die rund 5,18 Mrd. – 3,9 Mrd. aus dem Europäischen Fonds für ländliche Entwicklung (ELER), je rund eine halbe Milliarde vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) – fließen aber nur dann, wenn die konkreten Programme mit Bundes- und Ländermitteln ko-finanziert werden. Das Abkommen umfasst Zielsetzungen in den Bereichen Wachstum und Beschäftigung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit sowie Beschäftigung, Bildung und Integration.

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Leichtes Exportplus in schwierigem Umfeld erzielt

Von Jänner bis Juli 2014 lag das Ausfuhr-Plus bei 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Handelsbilanzdefizit konnte deutlich verringert werden und lag bei 1,6 statt 2,4 Milliarden Euro.

"Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, ein verlässlicher Partner für die Wirtschaft zu sein. Daher unterstützen wir die von der Russland/Ukraine-Krise betroffenen Unternehmen jetzt noch intensiver", betont Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. So fördern die Maßnahmen und Angebote von "go international" vor allem Klein- und Mittelbetriebe bei der Erschließung von Zukunftsmärkten und der Vermarktung ihrer Innovationen. Die Förderbank aws bietet spezielle Überbrückungsgarantien für Betriebsmittelkredite an. Damit können zum Beispiel neue Kundenaufträge vorfinanziert werden.

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60 Jahre Austrian Cooperative Research

Die Austrian Cooperative Research (ACR) gibt es mittlerweile seit 60 Jahren. Seit 1954 liefern jene Forschungsinstitute, die sich unter dem Dachverband ACR organisieren, Forschung und Entwicklung vor allem für mittelständische Unternehmen. Insgesamt setzen die 19 ACR-Institute jedes Jahr 500 größere Forschungsprojekte um.

Zum neunten Mal wurde zudem am 13. Oktober der "ACR Kooperationspreis" vergeben: Ausgezeichnet wurden drei besonders erfolgreiche Innovationen von kleinen und mittleren Unternehmen mit ACR-Forschungsinstituten:

Die Vorarlberger Antriebstechnikfirma ZIMM verkauft Spindelhubgetriebe für leistungsstarke Hubsysteme in die ganze Welt. Mit dem Forschungsinstitut V-Research optimierte ZIMM deren neuralgischen Punkt, nämlich die Schneckenräder.

Die steirische Baufirma Junger und die Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie mit Forschungstochter Smart Minerals entwickelten ein neues Verfahren für die Instandsetzung von Beton, bei dem das Verbundverhalten zwischen Alt- und Neubeton entscheidend verbessert wird. Das hilft bei der Sanierung von Tunnels und Brücken aus Beton.

Die Salzburger Firma AWF arbeitet mit dem Linzer Forschungsinstitut IBS (Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung) an der Weiterentwicklung der Technologie der immer verbreiteteren Pelletheizung.

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Der neue Hauptbahnhof rückt die Ostregion ins Zentrum Europas

Verkehrsminister Alois Stöger legte bei der Eröffnungsfeier am 10. Oktober dar, dass durch den neuen Hauptbahnhof noch kürzere Fahrzeiten und viele neue Direktverbindungen ermöglicht werden, die das Bahnfahren noch attraktiver machen: "Statt von Endstation zu Endstation bewegen wir uns in einem Verkehrsnetz, das Menschen aus allen Regionen Österreichs noch besser miteinander verbindet.

Investitionen in die Schiene sind Investitionen in die Zukunft. Im Sinne einer nachhaltigen Mobilität investieren wir jährlich 2 Milliarden Euro und tragen damit 0,6 Prozent zum BIP bei. Ohne ÖBB hätten wir letztes Jahr eine Rezession erlebt."

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Exportoffensive in China und Korea

Am 20. Oktober traten Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner gemeinsam mit Außenminister Sebastian Kurz, Umweltminister Andrä Rupprechter und Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl sowie einer mehr als hundertköpfigen Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation eine mehrtägige Reise in die Volksrepublik China an. Es handelt sich um die bisher größte China-Delegation, die jemals von einer österreichischen Regierung zusammengestellt wurde. Ziel der Marktsondierungsreise ist es, neue Marktchancen und Perspektiven für heimische Unternehmen, Universitäten, Studierende und Forscher zu eröffnen. Schon jetzt ist China der wichtigste Handelspartner Österreichs in Asien und nach den USA der zweitgrößte Absatzmarkt außerhalb Europas. Aktuell sind 650 österreichische Firmen mit 900 Niederlassungen in China vertreten. Zuletzt lag der heimische Direktinvestitionsbestand bei 2,5 Milliarden Euro. Die Russland/Ukraine-Krise mache es notwendig, noch stärker als bisher neue Märkte zu erschließen.

Zahlreiche bilaterale Treffen und die Unterzeichnung von Kooperationsabkommen in Wissenschaft und Forschung stehen auf dem Programm, dazu mehrere Wirtschaftsforen. Zudem besucht die Delegation nicht nur chinesische Universitäten und Forschungszentren, sondern auch Niederlassungen heimischer Unternehmen – darunter Werke des oberösterreichischen Industriebetriebs MIBA, des steirischen Leiterplattenherstellers AT&S und des Vorarlberger Beschlägeherstellers Blum – sowie das Lehrlingsausbildungsprojekt von [ab=Wirtschaftskammer Österreichs;de]WKO[/an], Alpla, Engel und SITC in Shanghai, das über die Internationalisierungsoffensive "go international" unterstützt wird.

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Birgit Nilsson Preis an Wiener Philharmoniker

Die Wiener Philharmoniker wurden am 8.Oktober in Stockholm mit dem Birgit Nilsson Preis ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde von der weltberühmten schwedischen Sopranistin Birgit Nilsson (1918-2005) gestiftet, die dem Orchester über Jahrzehnte eng verbunden und auch dessen Ehrenmitglied war. Bei der abendlichen Preisverleihung im Stockholmer Konzerthaus in Anwesenheit von König Carl XVI. Gustaf, Königin Silvia und Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer gab das Orchester unter Riccardo Muti ein Konzert. Das Preisgeld von 1 Mio.US$ (rund 792.000 Euro) soll für die Öffnung des Archivs der Philharmoniker verwendet werden.

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52. Viennale eröffnet mit "Amour Fou" von Jessica Hausner

Die 52. Viennale wird in diesem Jahr am 23. Oktober mit einem österreichischen Film eröffnet – der trockenhumorige Romanze "Amour Fou" von Jessica Hausner. Den Abschluss bestreitet am 6. November die bissige schwedische Komödie "Turist" von Ruben Östlund. Beide Filme liefen bei den Filmfestspielen in Cannes in der Reihe "Un Certain Regard", der Preis der Jury ging dann an Östlund. "Amour Fou" ist der erste österreichische Eröffnungsfilm seit "La Pivellina" von Tizza Covi und Rainer Frimmel vor fünf Jahren, als auch Hausners "Lourdes" gezeigt wurde. "Amour Fou" dreht sich um den Dichter Heinrich von Kleist, der eine Partnerin "nicht für das Leben, sondern für das Sterben" sucht und diese in seiner Geliebten Henriette Vogel findet. Bereits am 16.10. startete die Retrospektive im Österreichischen Filmmuseum, die bis 30.11. US-Filmemacher John Ford (vier Regie-Oscars!) gewidmet ist. Gezeigt wird ein Spektrum von der ersten eigenen Regiearbeit "Bucking Broadway" (1917) über die Oscar-prämierten Filme wie "The Informer" (1935) oder "Früchte des Zorns" (1940) bis zu seinen berühmten Western ("Stagecoach", "Rio Grande").

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"Mary Poppins"-Musical im Ronacher

Im Wiener Ronacher ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musical-Welterfolgs von Robert B. und Richard M. Sherman (Musik und Liedtexte) sowie Julian Fellowes (Buch) in der Regie von Anthony Lyn zu sehen, das mit dem Flug des Kindermädchens mit ihrem Zauberschirm über die Zuschauer hinweg bis auf den Balkon endet und bei der Premiere mit Standing Ovations bedacht wurde. Die Produktion von Legende Cameron Mackintosh bietet perfekte Unterhaltung. Das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien unter Koen Schoots drückt aufs Tempo, das Leben der Familie Banks spielt sich auf einer bunten, puppenhausartigen Bühne (Bob Crowley) ab, wobei die beiden Kinder im Zentrum stehen. Fiona Bella Imnitzer und David Paul Mannhart gewannen als freche, quirlige, spielfreudige und stimmsichere Premierenbesetzung (es gibt noch drei weitere Besetzungen) die Herzen der Zuschauer. Das mit Zauberkräften ausgestattete Kindermädchen Mary Poppins bleibt distanziert, bietet Anleitung zur Selbsthilfe, und verschwindet, wenn sie nicht mehr braucht wird.

http://www.vbw.at und http://www.musicalvienna.at

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Neues Bestattungsmuseum eröffnet

Im neuen, von Architekt Gustav Pichelmann gestalteten Bestattungsmuseum am Zentralfriedhof (Tor 2) kann man erfahren, was a schöne Leich‘ ausmacht – von der Vergangenheit ab dem 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, wo "Time to Say Goodbye", "Ave Maria" und "My Way" die Hitparade der Begräbnislieder anführen, während im 19. Jahrhundert ein Rettungswecker auf den fälschlicherweise Begrabenen aufmerksam machen sollte. Der Wecker, das sogenannte Herzstichstilett, das den Tod sicherstellen sollte, eine Auswahl an Grabtüchern oder die imperialen Wappen der Kaiserbegräbnisse wurden aus dem alten Museum übernommen. Neu hinzugekommen ist ein Abschnitt über die Arbeit am Friedhof sowie die Wiener Friedhöfe an sich. So können auch etwa alle Ehrengräber per Touchscreen abgerufen und Videos vom Begräbnis Kaiser Franz-Josephs I. oder Albert Baron Rothschilds betrachtet werden.

Die schmale Rampe, die zum Eingang unter Aufbahrungshalle 2 führt, gemahnt an den "letzten Weg". Im dunklen Inneren werden die Exponate bläulich-kühl, der Boden hingegen in warmem Gelb beleuchtet, was auf den Grat zwischen Leben und Tod hinweist. Montag - Freitag, 9-16 Uhr.

http://www.bestattungsmuseum.at

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GlobArt Academy in Krems

Die viertägige GlobArt Academy setzt sich unter dem Motto "(Un)sichtbar" von 23. Bis 26. Oktober im Klangraum Krems Minoritenkirche mit Zukunftsthemen auseinander. In Vorträgen, Diskussionen, Workshops und Performances machen mehr als 40 Impulsgeber und Visionäre - u.a. der Philosoph Peter Sloterdijk, Genetiker Markus Hengstschläger, die Weltraum-Expertin Claudia Kessler, Neurologe Joachim Bauer und BBC-Produzent John Lloyd - das Thema erfahr- und erlebbar. Zum Auftakt präsentiert die iranische Künstlerin Shirin Neshat ihre Video- und Soundinstallation "Passage" über muslimische Bestattungsrituale, bei der zugleich Machtverhältnisse, nicht zuletzt auch in Hinblick auf die Rolle der Frau, offengelegt werden, in der Kunsthalle.

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Wolf D. Prix im "Archiv der Zeitgenossen" in Krems

Das 2010 in Krems eröffnete "Archiv der Zeitgenossen", eine wissenschaftliche Einrichtung des Landes , erfährt eine bedeutende Erweiterung: Nach den Vorlässen des Schriftstellers Peter Turrini und des Komponisten Friedrich Cerha wurde nun der Vorlass von Wolf D. Prix (*1942 Wien), Mitbegründer (mit Helmut Swiczinsky und Michael Holzer) und CEO des weltbekannten Wiener Architektenbüros Coop Himmelb(l)au, aufgenommen. Prix bezeichnete es als Ehre, Teile seines Werks neben Turrini und Cerha für die wissenschaftliche Forschung zur Verfügung stellen zu können, Landeshauptmann Erwin Pröll unterstrich die Bereicherung des Archivs, das sich auch als Schauplatz internationaler Symposien etabliert habe.

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Ausstellungen im Herbst, Teil1

Bis 26. Jänner bietet die herausragende Ausstellung "Alberto Giacometti. Pionier der Moderne" im Leopold Museum ein umfangreiches Bild vom Gesamtwerk des bedeutenden Schweizer Künstlers (1901-1966). In Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich wurden insgesamt 146 Werke (87 von Giacometti, darunter 36 Skulpturen) zusammengetragen. Die Arbeiten Giacomettis werden durch Werke von Zeitgenossen wie Brancusi, Juan Gris, Miros, Magritte oder auch Max Ernst und Fotos, die Giacometti selbst zeigen, sowie Dokumentarfilme ergänzt. Die Schau ist dem 20-Jahr-Jubiläum der Stiftung Leopold sowie dem 25-Jahr-Jubiläum der "Schiele-Kooperation" mit dem Kunsthaus Zürich zu verdanken, wo derzeit die Schau "Egon Schiele / Jenny Saville" läuft.

Anlässlich seines 150. Geburtstags präsentiert das Bank Austria Kunstforum mit "Henri de Toulouse-Lautrec: Der Weg in die Moderne"is 25. Jänner die erste umfassende Retrospektive des Künstlers in Österreich. Sie zeigt einige der berühmten Plakate für die Vergnügungslokale des Montmartre - wie das der Tänzerin La Goulue im legendären Moulin Rouge -, aber auch Gemälde (auf Karton) und Zeichnungen, mit denen er als Chronist seiner Zeit das lebendige Pariser Großstadtleben, den Alltag von Prostituierten oder Zirkus-Artisten einfing.

Das unst Haus Wien zeigt im Rahmen des "Eyes On: Monat der Fotografie Wien" Festivals bis 8. Februar die sehenswerte Retrospektive "Lillian Bassman & Paul Himmel - Zwei Leben für die Fotografie". Die Fotos des experimentierfreudigen Künstlerpaars, die zum ersten Mal in Österreich zu sehen sind, haben bis heute nichts an Modernität eingebüßt.

Im Unteren Belvedere ist bis 2. Jänner die Schau "Hagenbund - Ein europäisches Netzwerk der Moderne (1900 bis 1938)" zu sehen, die eine neue Sichtweise auf die Entwicklung der österreichischen Moderne insbesondere zwischen den Weltkriegen bieten will.

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Zum 6. Mal "Eyes on" und ein neues Fotofestival in Wien

Von 27. Oktober bis 30. November sind beim biennal ausgetragenen größten Fotofestival Österreichs Eyes on 175 Ausstellungen an diversen Orten - von der Albertina bis zu zeitgenössischen Galerien - zu sehen. Neben Positionen junger Fotografie werden auch markante Ereignisse (100 Jahre Erster Weltkrieg, 25 Jahre Fall der Berliner Mauer etc.) reflektiert. Die Gemeinschaftsschau "Memory Lab - Photography challenging History" wird beim European Month of Photography (EMoP) in allen Partnerstädten (Berlin, Bratislava, Ljublijana, Luxemburg, Paris) gezeigt.

Zusätzlich zu "Eyes On" feiert von 24. Oktober bis 14. Dezember mit dem off-festival vienna eine neue Veranstaltungsreihe Premiere, das sich "als offenes Forum für Fotografie" versteht und auf Initiative des Hauses der Fotografie Wien durchgeführt wird. Man will die große Bandbreite und Vielschichtigkeit der Fotografie in Österreich und den Nachbarländern aufzeigen, ohne eine künstliche Trennung zwischen Kunst und Kommerz vorzunehmen. Eröffnet wird mit der Ausstellung "Handyfotografie: (K)eine Kunst?" im FotoQuartier Wien.

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Personalia

Kulturminister Josef Ostermayer gab am 14. Oktober bekannt, dass die interimistische Direktorin, Karin Bergmann, das Burgtheater bis August 2019 weiterführen wird.

Der steirische Kunsthistoriker Thomas D. Trummer wird ab Mai 2015 das Kunsthaus Bregenz (KUB) leiten und damit Yilmaz Dziewior nachfolgen.

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Forscher entdeckten früheste Spuren von Bergbau in der Steiermark

Bereits seit 2009 führen Archäologen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und des Universalmuseums Joanneum archäologische Grabungen auf einer Geländekuppe nordöstlich des Stiftes Rein in der steirischen Gemeinde Eisbach durch.

Wie die Forscher um Michael Brandl und Daniel Modl nun berichten, entdeckten sie dabei Sensationelles: Auf dem sogenannten "Hochfeld", einer etwa 4 Hektar großen Wiesenfläche, wurde offenbar bereits im ausgehenden Mittelneolithikum in tiefen Gruben Hornstein (auch Feuerstein oder Silex) in Form von Platten abgebaut. "Wir haben Silex, das Bearbeitungsspuren aufweist, in Brandschichten mit guter Holzkohleerhaltung gefunden und konnten über die Radiokarbonanalyse das Fundmaterial datieren", so Brandl. Damit lassen sich die frühesten gesicherten Bergbauspuren in der heutigen Steiermark gleich um mehrere Jahrtausende zurückdatieren: Bereits ca. 4500-3800 vor unserer Zeitrechnung dürfte hier Hornsteinbergbau betrieben worden sein.

Der einzige vergleichbare prähistorische Bergbau in Österreich findet sich im heutigen 23. Wiener Gemeindebezirk, in Mauer, wo auf der sogenannten Antonshöhe ungefähr zur selben Zeit Radiolarit - eine Varietät von Hornstein - abgebaut wurde.

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Informelles Lernen ist Chance für Österreichs Jugend

"Unsere Jugend strotzt vor Tatendrang, das sieht man beispielsweise an der überdurchschnittlich hohen Freiwilligenarbeit die in Österreich geleistet wird, hier liegen wir weit über dem EU-Schnitt. Diese Tätigkeiten und Fähigkeiten in konkrete Kompetenzen aufzuschlüsseln, ist der Grundgedanke von WIK:I - Was ich kann durch informelles Lernen", erklärt Jugendministerin Sophie Karmasin. WIK:I ermöglicht jungen Menschen, unterstützt durch professionelle Begleiterinnen und Begleiter ihre informell erworbenen Kompetenzen zu erfassen und darzustellen. Durch Gruppenworkshops im Peer-Learning Modus und begleitete Selbstbewertung soll eine wandelbare und abwechslungsreiche Methode entwickelt werden, um die Umwandlung von Tätigkeiten in Kompetenzen spannend und zielgerichtet umzusetzen. In der ersten Pilotphase werden rund 15 Workshops mit insgesamt 100 Jugendlichen im Alter von 14 bis 25 Jahren angeboten.

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Weltdokumentenerbe Stiftsbriefe der Uni Wien und Schrödinger-Nachlass

1992 rief die UNESCO - die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur - das Programm "Memory of the World"/"Gedächtnis der Menschheit" ins Leben. Im Fokus stehen dabei die Bewahrung und der nachhaltige Schutz von Dokumenten aller Art - Bücher, Manuskripte, audiovisuelle Medien - sowie der einfache Zugang zu diesem Wissen für möglichst viele Menschen.

Zu diesen schützenswerten Dokumenten zählen seit kurzem auch der Nachlass Erwin Schrödingers sowie die Stiftsbriefe (Gründungsurkunden) der Universität Wien aus dem Jahr 1365. Mit zwei monumentalen Stiftungsurkunden ebnete der österreichische Herzog Rudolf IV. im Frühjahr 1365 den Weg zur Einrichtung einer Universität in Wien.

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Neue Forschungsabkommen mit China

Auch auf den Gebieten Wissenschaft und Forschung will Vizekanzler und Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner im Rahmen seiner Chinareise die Zusammenarbeit ausbauen. Geplant sind mehrere Abkommen zwischen österreichischen und chinesischen Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Ferner soll der Austausch der Studierenden beider Länder intensiviert werden.

Gerade in Bereichen wie Umwelttechnik, Erneuerbare Energien, Agrarwissenschaft und klinischer Forschung verfügen österreichische Hochschulen über großes Know-how, das auch in China sehr gefragt ist und als Türöffner für heimische Firmen dienen kann, die auf diesem Gebiet jahrzehntelange Expertise aufgebaut haben, unterstreicht der Vizekanzler.

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Erasmus EuroMedia Awards 2014

Der Erasmus EuroMedia Award zeichnet herausragende Medienprodukte aus – in Hinblick auf ihr kritisch-konstruktives Europaverständnis und ihre Verwertbarkeit im Kontext von europabezogener politischer, sozialer und kultureller Bildung.

Der Hauptpreis, der Erasmus EuroMedia Grand Award, ging an die vom ORF unterstützte Kino-Dokumentation "Everyday Rebellion" von Arash T. Riahi und Arman T. Riahi. Und auch der von der ORF-TV-Kultur koproduzierte "Universum History"-Zweiteiler "Der taumelnde Kontinent" wurde mit einem Special Award "for Outstanding Documentary in Duty of Critical Assessment of European History" ausgezeichnet. Es gab weitere Preise für österreichische Produktionen.

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Artenschutz: Biodiversitäts-Strategie Österreich 2020+

"Biologische Vielfalt zählt zu den grundlegenden Bausteinen für ein lebenswertes Österreich", betont Bundesminister Andrä Rupprechter bei der Präsentation der neuen Biodiversitäts-Strategie Österreich 2020+ anlässlich der Konferenz zur Biodiversitätskonvention der Vereinten Nationen in Korea.

Österreich zählt mit mehr als 60.000 Arten zu den artenreichsten Ländern Europas. Davon sind ca. 166 Pflanzen und 575 Tierarten endemisch, d.h. kommen weltweit nur in Österreich vor, wie z.B. die Kärntner Nationalpflanze Wulfenia, die Innsbrucker Küchenschelle oder der St. Stefans-Kugelspringer in den Katakomben des Stefansdoms in Wien.

27% der Landesfläche sind in verschiedenen Kategorien geschützt. 3% sind Nationalparkfläche und gehören damit zu den Gebieten die den strengsten Bestimmungen unterliegen. Bartgeier, Großtrappe, Wildkatze, Urforelle, u.v.m. wurden durch erfolgreiche Wiederansiedlungsprojekte zurückgebracht. 90% der heimischen Bauern nehmen am Umweltprogramm der Ländlichen Entwicklung teil, das österreichische Forstgesetz zählt zu den strengsten der Welt. Die BMLFUW Initiative "vielfaltleben" wurde im Internationalen Jahr der Biodiversität zur besten Kampagne Europas gewählt.

Die Biodiversitäts-Strategie zielt insbesondere auch darauf ab, die vielen, mit der Landwirtschaft verbundenen traditionellen Wirtschaftsweisen in Österreich zu erhalten, z.B. die Wanderimkerei. Die Zahl der Bienenvölker soll auf 400.000 steigen.

Ein weiteres Ziel ist es, den Gesamtbestand der seltenen Nutztierrassen in Österreich zu erhalten bzw. zu erhöhen.

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Österreich erhält eigene Vogelwarte

Österreich erhält eine eigene Vogelwarte: Dort wird man etwa Zugvögel beringen, um ihre Wanderungen nachzuvollziehen, vor allem aber zentrale Ansprechstelle für alle Wissenschafter, Amateure und Behörden sein, die sich mit Vögeln beschäftigen.

Der Hauptsitz der Österreichischen Vogelwarte wird am Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung am Wilhelminenberg in Wien-Ottakring sein, bald soll auch in Grafenwörth () eine Außenstelle eröffnen.

Neben der Grundlagenforschung ist es auch für den Umweltschutz relevant, wo, wann und wie Vögel durchziehen. Mit diesem Wissen kann man etwa ihre Rastplätze schützen und die Infrastruktur im Alpenraum besser planen.

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Der Habicht zum "Vogel des Jahres 2015" gekürt

Der Habicht (Accipiter gentilis) ist der "Vogel des Jahres 2015". Die Auswahl von BirdLife Österreich, dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) in Bayern fiel auf einen Greifvogel, der wie viele andere seiner Verwandten illegaler Verfolgung ausgesetzt sei.

Jahrhundertelang sei der Habicht als Hühnerdieb und Kleinwildjäger diffamiert worden. Dabei ernährt er sich als Beutegreifer vornehmlich von Krähen, Elstern und Tauben. Nach wie vor sehe jedoch mancher Jäger im Habicht die Konkurrenz bei Niederwild und ausgesetzten Jagdfasanen.

Mit 1.100 bis 1.800 Brutpaaren zählt der Habicht zu den gefährdeten Vogelarten in Österreich mit einer tendenziell rückläufigen Population.

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Neue Mobilitätslösungen für den Tourismusstandort Österreich

"Die gute Erreichbarkeit unserer Destinationen ist ein entscheidender Faktor für den Tourismusstandort Österreich", betont Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner anlässlich des Tourismus-Mobilitätstages 2014 in Innsbruck. Die Veranstaltung soll die Entwicklung innovativer, nachhaltiger Tourismus-Mobilitätsangebote unterstützen und die Zusammenarbeit auf betrieblicher, regionaler und überregionaler Ebene verbessern. Praktische Tipps und Informationen dafür bietet der neue Leitfaden "Nachhaltige Mobilität im Tourismus".

Um klimaschonende Mobilitätslösungen zu unterstützen, werden Förder- und Beratungsprogramme wie "klimaaktiv mobil", das Programm der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit und Möglichkeiten für Mikro-ÖV-Systeme, präsentiert. Weiters startet noch heuer die "Rail Tour für Touristiker", eine Veranstaltungsreihe in den Bundesländern, um neue Kooperationen zu etablieren.

Umweltminister Andrä Rupprechter führt weiter aus: "Mit dem klimaaktiv mobil Programm unterstützen wir seit Jahren Tourismusorte, Regionen, Tourismusorganisationen und Betriebe bei der Umsetzung klimafreundlicher Projekte. Jährlich werden durch 555 klimaaktiv mobil Tourismusprojekte rund 75.500 Tonnen CO2 eingespart. Ich bin sicher, dass noch viele weitere Projekte folgen werden!"

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