Mittwoch, 19. November 2014

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Asyl: Länder einigten sich auf gemeinsames Vorgehen

Die Landeshauptleute haben sich am 18. November bei ihrer Konferenz in Klagenfurt auf ein gemeinsames Vorgehen im Asylwesen geeinigt. Demnach sollen neue Erstaufnahmezentren, so genannte "Verteilerquartiere", errichtet werden. Außerdem hat man sich erneut zur Erfüllung der Unterbringungsquoten bis 31. Jänner bekannt. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner zeigte sich sehr zufrieden mit den Beschlüssen.

Die Verteilerquartiere werden dem Bund unterstellt und sollen die beiden bestehenden Erstaufnahmezentren in Traiskirchen und Thalham entlasten. Die Flüchtlinge werden dort solange untergebracht, bis über die Aufnahme eines Asylverfahrens entschieden ist. Danach werden sie auf Privatunterkünfte in den einzelnen Bundesländern aufgeteilt. Das Innenministerium kann somit eine aktivere Koordinierungsfunktion übernehmen und die Verteilung der Flüchtlinge auf die Länder besser steuern.

Die Verantwortlichkeit für die Erstaufnahme der Flüchtlinge bleibe also klar beim Innenministerium, betonte Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser, derzeit Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz. Dennoch werde man in den Ländern die Verfahren, wie etwa den Gesundheitscheck, durchführen – wo genau, sei noch Gegenstand von Verhandlungen.

Neue Verteilerquartiere soll es nach Ansicht der Länderchefs nicht in jedem Bundesland geben, in Verhandlungen will man Kooperationen vereinbaren. Bereits fix ist laut burgenländischem Landeshauptmann Hans Niessl die Zusammenarbeit zwischen Wien und dem Burgenland, gemeinsam mit Niederösterreich die einzigen Bundesländer, die ihre Asylquote schon jetzt erfüllen.

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Regierung verlängerte Finanzausgleich bis 2016

Die Bundesregierung hat am 18. November die Verlängerung des Finanzausgleichs bis 2016 beschlossen. Eine neue Finanzvereinbarung mit den Ländern solle ab März verhandelt werden, erklärte Bundeskanzler Werner Faymann nach dem Ministerrat. Ein Schwerpunkt der im Frühjahr 2015 beginnenden Verhandlungen zwischen Bund und Ländern über einen neuen Finanzausgleich werde die "Aufgabenorientierung" sein. So müsse es etwa im Sozial- und Gesundheitsbereich zu Effizienzverbesserungen kommen, "weil es in Zeiten des geringen Wachstums ein Gebot der Stunde ist, Budgetspielräume für Aufgaben zu haben, die das Wachstum ankurbeln", so Faymann.

Eigentlich wäre die geltende Finanzvereinbarung mit Ländern und Gemeinden Ende 2014 ausgelaufen, nun wird sie noch einmal um zwei Jahre verlängert. Bei den Verhandlungen ab März 2015 wird es laut Faymann und Finanzminister Hans Jörg Schelling um eine grundlegende Reform des Finanzausgleichs gehen. Ausgaben- und Finanzverantwortung sollen zusammengefasst werden. Derzeit ist dies nicht gegeben, weil der Bund den Großteil der Steuern einhebt und nach einem komplizierten Schlüssel (u.a. abhängig von der Bevölkerungszahl) an Länder und Gemeinden weiterreicht.

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Nationalrat beschließt Gesetzesbeschwerde

Streitparteien werden sich künftig direkt an den Verfassungsgerichtshof (VfGH) wenden können. Das sieht die Gesetzesbeschwerde vor, die am 19. November vom Nationalrat beschlossen wird. Damit sollen Verfahrensparteien sowohl im Zivil- als auch im Strafrecht die Möglichkeit erhalten, sich gegen das erstinstanzliche Urteil beim Höchstgericht zur Wehr zu setzen. Allerdings gibt es etliche Ausnahmen: Die Anrufung des VfGH etwa bei Unterhaltsverfahren oder bei der Kündigung von Mietverträgen ist nicht möglich.

Weiters wird eine Novelle zum Anti-Doping-Gesetz beschlossen, wonach die Regelstrafe von zwei auf vier Jahre erhöht wird und es Sportlerinnen und Sportleren verboten wird, mit einschlägig bestraften Betreuerinnen oder Betreuern zusammenzuarbeiten.

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Republiks-Gedenken – Faymann: Sozialer Zusammenhalt sichert Demokratie

Bei einer Kranzniederlegung anlässlich des Jahrestages der Gründung der Republik Österreich am 12. November 1918 beim Republik-Denkmal in Wien hat Bundeskanzler Werner Faymann die Bedeutung des sozialen Zusammenhalts in der Gesellschaft für die Erhaltung der Demokratie unterstrichen.

Der soziale Zusammenhalt werde am besten gesichert, wenn "ein Stück Gerechtigkeit in den Herzen der Menschen schlägt", so Faymann. In Europa sei nun wieder die Stunde gekommen, "für diese sozialen Verhältnisse zu streiten und sich für die damit verbundene Demokratie und Freiheit einzusetzen", sagte der Bundeskanzler. Die große Arbeitslosigkeit gerade unter jungen Menschen, auch in vielen Teilen der sogenannten reichen Europäischen Union, mache dies deutlich.

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Frankreichs Premier Valls bei Bundeskanzler Faymann

Bundeskanzler Werner Faymann und Frankreichs Premierminister Manuel Valls haben am 7. November bei einem Arbeitsgespräch im Wiener Bundeskanzleramt die Wirtschaftslage in Europa, die Situation in der Ukraine und die bilaterale Zusammenarbeit, insbesondere im Wirtschaftsbereich, erörtert.

"Jean-Claude Juncker hat ein 300 Milliarden Euro schweres Investitionspaket in Aussicht gestellt, das als Impulsgeber für die Wirtschaft vieler Staaten in der Europäischen Union ganz entscheidend ist", erklärte Faymann nach dem Treffen mit Valls. Der Bundeskanzler sprach in diesem Zusammenhang von einem notwendigen "Wirtschaftsmotor für Europa". Beide Regierungschefs waren sich darin einig, dass durch die enge Verflechtung zwischen den EU-Staaten die Ankurbelung der Wirtschaft einen positiven Effekt auf die Wirtschaftsdaten der gesamten EU haben würde.

Faymann zeigte sich über die dynamische Entwicklung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen mit Frankreich erfreut. Er verwies insbesondere auf die Tatsache, dass es in Frankreich 280 österreichische Unternehmensniederlassungen mit rund 17.000 Arbeitsplätzen gebe. Mit 2,1 Milliarden Euro an Investitionen würde Österreich immerhin Rang 15 unter den größten Investoren in Frankreich einnehmen (Zahlen für 2013). Die österreichischen Exporte nach Frankreich sind im Vorjahr auf ca. 5,9 Milliarden Euro, die Importe auf etwa 3,8 Milliarden Euro gestiegen.

Ebenfalls auf der Tagesordnung stand die Lage in der Ukraine. Faymann unterstrich dabei seine Position, wonach intensive Gespräche unter Einbeziehung Russlands einer Verschärfung der Sanktionen vorzuziehen wären.

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Bundeskanzler Faymann in der Schweiz

Bundeskanzler Werner Faymann besucht am 21. November den Schweizer Kanton Aargau. Auf dem Programm stehen Gespräche mit Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf und Mitgliedern der Kantonalregierung. Erörtert werden insbesondere die Organisation des schweizerischen Steuerwesens sowie das fiskalpolitische Zusammenspiel zwischen Bund und Kantonen.

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Atomgespräche in Wien

Im Atomstreit mit dem Iran wird vor der Deadline am 24. November in Wien seit 18. November weiter verhandelt. Die fünf UNO-Vetomächte (Frankreich, Großbritannien, Russland, China und die USA) plus Deutschland versuchen nach wie vor, mit dem Iran ein endgültiges Abkommen zu erreichen. US-Außenminister John Kerry, der gegen Ende der Verhandlungsrunde in Wien erwartet wird, sprach von der "entscheidenden Woche" zur Lösung des Atomstreits.

Österreichs Außenminister Sebastian Kurz hofft auf einen Durchbruch, dies würde ein "Start für eine positive Entwicklung des Iran" sein, so Kurz vor Beginn der Verhandlungen. Er sei "stolz, dass wir die Atomgespräche nach Wien geholt haben. Österreich und Wien können sich wieder als Ort des Dialogs beweisen", sagte der Außenminister. Ein endgültiges Abkommen würde sicherstellen, dass der Iran keine Atombombe bauen könne.

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Bundespräsident Fischer zu Besuch in Moldawien

Bundespräsident Heinz Fischer absolvierte am 16. und 17. November einen offiziellen Besuch in der Republik Moldau, wo am 30. November die Parlamentswahl stattfindet. Fischers Visite sollte daher auch ein "Signal zur Unterstützung pro-europäischer Kräfte" im Land sein. Österreich ist einer der wichtigsten Investoren in Moldawien.

Auf dem Programm standen unter anderem Treffen mit Präsident Nicolae Timofti und Premierminister Iunie Leanca. Fischer besuchte zudem drei Sozialeinrichtungen des Hilfswerks Concordia, das im Jahr 1991 vom österreichischen Jesuiten und Sozialseelsorger Pater Georg Sporschill gegründet wurde.

Präsident Timofti erklärte in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Fischer, sein Land wolle den Antrag auf EU-Beitrittskandidaten-Status im Jahr 2015 stellen. Fischer äußerte "größtes Verständnis" für den EU-Weg Moldaus, allerdings gelte es, gewisse Bedingungen zu erfüllen. Fischer bot Moldawien Österreichs Hilfe im Kampf gegen Korruption und Wirtschaftskriminalität an.

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Bundespräsident Fischer in Italien

Bundespräsident Heinz Fischer ist bei seinem Staatsbesuch in Italien (11. bis 13. November) mit Präsident Giorgio Napolitano und Premier Matteo Renzi zusammengetroffen. Auf dem Programm stand auch ein Vier-Augen-Gespräch mit Papst Franziskus, den Fischer nach Österreich eingeladen hat. Beide Seiten betonten die positiven bilateralen Beziehungen zwischen Italien und Österreich.

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Erfolgreiche Unternehmensübergaben gewinnen an Bedeutung

Gemäß der aktuellen Studie "Unternehmensübergaben und –nachfolgen in Österreich" der "KMU-Forschung Austria" ist die Zahl der Übergaben seit dem Jahr 2003 um 17 Prozent auf zuletzt rund 6.900 pro Jahr gestiegen. In den kommenden zehn Jahren stehen 45.700 kleine und mittlere Arbeitgeberbetriebe vor der Herausforderung, eine geeignete Nachfolgerin oder einen Nachfolger zu finden, der ihr Unternehmen weiterführt. "Erfolgreiche Übergaben würden in diesem Zeitraum über 450.000 Arbeitsplätze sichern, das sind 30 Prozent aller in KMU Beschäftigten. Daher wollen wir Übernehmer auf mehreren Ebenen verstärkt fördern, sei es mit maßgeschneiderten Finanzierungsangeboten, gezielten Beratungen oder der Stärkung des Unternehmergeistes im Land. Aufgrund des demographischen Wandels gibt es jedenfalls einen erhöhten Handlungsbedarf", betont Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Erfreulich sei ferner, dass immer mehr Frauen Betriebe übernehmen: "Erstmals haben gleich viele Frauen wie Männer Unternehmen übernommen – gegenüber nur 31 Prozent vor 15 Jahren", so der Minister. Familieninterne und -externe Übergaben halten sich inzwischen die Waage.

Um schon früh unternehmerisches Denken zu fördern, soll in Zukunft die Ausbildung zu unternehmerischen Initiativen im Lehrangebot von Berufsbildenden Schulen und im universitären Bereich verstärkt werden.

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Neuer Mittelstandsbericht zeigt wichtige Rolle von Klein- und Mittelbetrieben

"Unsere Klein- und Mittelbetriebe wirtschaften innovativ und reagieren flexibel auf Herausforderungen. Deshalb sind sie auch rascher als andere aus der Krise gekommen und ist Österreich im EU-Vergleich gut aufgestellt", lobt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.

Der Mittelstandsbericht zeigt, dass KMU nach wie vor das Rückgrat der Wirtschaft sind: Mehr als 313.700 Betriebe, das sind 99,6 Prozent aller Unternehmen, sind KMU. Diese beschäftigten im Erhebungsjahr 2012 knapp 1,9 Millionen Menschen und erwirtschafteten 64 Prozent der Umsatzerlöse (450 Milliarden Euro) sowie knapp 60 Prozent der Bruttowertschöpfung (108 Milliarden Euro). Seit dem besonders harten Krisenjahr 2009 konnten sie mehr als 90.000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und ihre Bruttowertschöpfung um rund 14 Prozent steigern. "Darüber hinaus bilden Klein- und Mittelbetriebe 68.000 Lehrlinge aus und sichern damit den Fachkräfte-Nachwuchs", betont der Minister.

Auch die jüngste Leistungsüberprüfung der EU-Kommission gemäß "Small Business Act" stellt dem heimischen KMU-Sektor ein gutes Zeugnis aus. Demnach weist Österreich im EU-Vergleich eines der wettbewerbsfähigsten Profile auf.

Die Regierung fördert KMUs etwa durch eine Entbürokratisierungs-Initiative, die Weiterentwicklung der Lehrlingsausbildung, Angebote für günstige Kredite und durch Exportförderoffensiven wie "go international".

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In Wien Inzersdorf entsteht bis 2017 ein großer intermodaler Güterterminal

Im Schatten der Berichterstattung über den neuen Hauptbahnhof steht ein Projekt, das eine ähnliche Bedeutung für den Güterverkehr hat: Der neue intermodale Güterterminal Wien-Inzersdorf, der die Konzentration der Schienengüterlogistik auf einen Standort im Süden Wiens ermöglichen und so den innerstädtischen Bereich von Zug- und Verschubfahrten entlasten soll. Die Fertigstellung des rund 55 Hektar großen Areals ist für 2017 geplant.

Weitere Aus- und Umbauten planen die ÖBB in Wels und Wolfurt. Auch die Häfen Wien und Enns rüsten ihre Umschlagplätze auf. Der Containerterminal Freudenau ist schon heute eine der größten Güterdrehscheiben an einem Binnengewässer in Europa, von dem aus Güter sowohl auf dem Wasserweg, der Schiene als auch der Straße umgeschlagen werden können. Rückenwind könnte der kombinierte Verkehr auch durch den Ausbau des Containerterminals im Hafen Enns (CTE) bekommen.

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Die Inflationsrate im Oktober

Der typische tägliche Einkauf, der vor allem Nahrungsmittel enthält, kostete im Oktober um 1,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Damit war die Teuerung in Österreich im Jahresvergleich geringer als im Vormonat. Beim wöchentlichen Einkauf, bei dem auch Dienstleistungen und Sprit mitberücksichtigt sind, stiegen die Kosten um 0,9 Prozent.

Insgesamt betrug die Jahresteuerung im Oktober 1,6 Prozent. Zwei Drittel davon wurden von Ausgaben für Wohnen sowie für Restaurants und Hotels verursacht. Um 0,8 Prozent verbilligt hat sich dagegen Haushaltsenergie.

Im Euroraum betrug die jährliche Teuerungsrate im Oktober 0,4 Prozent, in der gesamten EU erreichte sie 0,5 Prozent. Preisrückgänge gab es in Griechenland, Bulgarien, Ungarn, Polen und Spanien.

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Informationskampagne zur ganztägigen Schule gestartet

"Der Bundesregierung ist die ganztägige Schule ein Herzensanliegen. Bis 2018 investieren wir insgesamt 800 Millionen Euro in eine Ausbau-Offensive, dann sollen es über 200.000 Betreuungsplätze in ganz Österreich sein, die unseren Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stehen", stellt Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek in Aussicht. Um die Bevölkerung über diese Ausbau-Offensive sowie die Vorteile ganztägiger Schulen zu informieren, startet die österreichweite Kampagne "Mehr Schule. Mehr Chancen." "Ich freue mich auch auf einen intensiven Austausch mit allen Beteiligten", so die Ministerin. http://www.mehrschule-mehrchancen.at

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Novelle zum Hochschulgesetz wichtiger Schritt für "PädagogInnenbildung Neu"

Die Änderungen des Hochschulgesetzes 2005 und des Universitätsgesetzes 2002 gewährleisten die Zusammenarbeit zwischen Pädagogischen Hochschulen und Universitäten im Rahmen der "PädagogInnenbildung Neu", etwa durch die Möglichkeit zur Erarbeitung gemeinsamer Curricula und zur Harmonisierung studienrechtlicher Bestimmungen für gemeinsame Lehramtsstudien. Die Universitäten haben künftig auch den Bereich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Universitätsangestellte und Studierende in den leitenden Grundsätzen zu verankern.

Weiters ist für alle universitären Kollegialorgane ein Frauenanteil von mindestens 50 Prozent vorgesehen. Damit wird auch eine Empfehlung des Rechnungshofes umgesetzt.

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Österreichische Forschung bei "Horizon 2020" erfolgreich

Österreichs Forschungsinstitutionen und forschende Unternehmen haben bei den ersten Ausschreibungen des 2014 gestarteten Förderprogramms "Horizon 2020" erfreulich gut abgeschnitten. 189 Antragssteller aus Österreich haben Förderzusagen durch die EU erhalten, die Erfolgsrate liegt mit 15,4 Prozent über dem EU-Schnitt
von 14,6 Prozent. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr 2014 sollten heuer in Summe rund 228 Millionen Euro aus Brüssel in Forschungsprojekte in Österreich fließen.

Neben den Hochschulen und den wissenschaftlichen Einrichtungen zeigen die ersten Horizon-Bewilligungen auch eine starke Beteiligung von 24,9 Prozent von Klein- und Mittelunternehmen. Der EU-Durchschnitt liegt hier bei 20 Prozent. Im abgelaufenen Rahmenprogramm haben österreichische Institutionen rund eine Milliarde Euro an Fördermitteln erhalten, für Horizon 2020 sollen insgesamt zumindest 1,5 Milliarden Euro zurückfließen.

Um die internationale Ausrichtung des Wissenschaftsstandortes weiter zu fördern, sollen u.a. im Zuge der nächsten Leistungsvereinbarungen mit den Universitäten verstärkt Anreize für Bewerbungen an europäischen Förderprogrammen gesetzt werden.

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Buchpräsentation: "Der Wiener Kongress. Die Erfindung Europas"

"Es gibt wohl kaum einen passenderen Ort als den Kongresssaal des Bundeskanzleramtes, um ein Buch über den Wiener Kongress zu präsentieren. Denn genau hier, in dem nach ihm benannten Saal, hat der Wiener Kongress vor 200 Jahren getagt", sagte Bundesminister Josef Ostermayer anlässlich der Vorstellung des Buches "Der Wiener Kongress. Die Erfindung Europas" im Bundeskanzleramt. Der Sammelband ist im Carl Gerold's Sohn Verlag in Kooperation mit dem Österreichischen Staatsarchiv erschienen, herausgegeben von Thomas Just, Wolfgang Maderthaner und Helene Maimann. Wolfgang Maderthaner, Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs, hob hervor, dass der Wiener Kongress erste Institutionen schuf, "die in gewisser Weise als Vorläuferinstitutionen eines geeinten Europas gesehen werden können". "Wien war zu Zeiten des Kongresses so etwas wie die Kulturhauptstadt Europas", betonte Manfred Matzka, Präsidialchef des Bundeskanzleramtes und Verfasser des Vorworts zum Sammelband.

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Gratulationen für Rosetta-Team zur Landung auf Kometen "Tschury"

"Mit der Landung auf einem Kometen schreibt die Rosetta-Mission Weltraumgeschichte und Österreich ist mit an Bord" freute sich Bundesminister Alois Stöger über die Landung des Landers "Philae" auf dem Kometen "Tschury". "Wir sind im Bereich der Weltraumtechnologie heute international anerkannt und als sichtbarer Partner in Europa positioniert", so der Minister zum guten internationalen Ruf heimischer Technologien. Österreich hat sich bereits seit den 90er-Jahren aktiv an der Rosetta-Mission beteiligt – nicht nur finanziell, sondern auch mit viel Know-How. An diesem Erfolg wirkten etwa das Grazer Institut für Weltraumforschung, die Österreichische Akademie der Wissenschaften, der RUAG Space Austria und Siemens Österreich mit.

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Nestroy-Preise 2014

Im Rahmen einer Gala in der Wiener Stadthalle wurden am 10. November die begehrten Theater-Preise verliehen. Bei den Schauspielern konnten Nicole Heesters (Josefstadt), August Diehl (Hamlet, Burgtheater), Peter Matic (Nebenrolle) und Raphaela Möst (Nachwuchs) punkten. Der Nestroy für Regie ging an Krystian Lupa ("Holzfällen", Schauspielhaus Graz), der Spezialpreis an Peter Gruber (Nestroyspiele Schwechat). Für die beste Ausstattung wurde Hans Kudlich ("Woyzeck", Volkstheater) geehrt. Zur besten Off-Produktion wurde "Der diskrete Charme der smarten Menschen" (TAG), zur besten deutschsprachige Aufführung "Faust" am Residenztheater München unter der Regie von Martin Kusej und zur besten Bundesländer Aufführung "Höllenangst" am Theater Phönix Linz gekürt. Der Autorenpreis ging an David Greig für "Die Ereignisse" (Schauspielhaus Wien), der Publikumspreis an Maria Happel.

Den Nestroy für das Lebenswerk erhielt Klaus Maria Brandauer ( geboren 22. Juni 1943, Bad Aussee) der bereits über ein halbes Jahrhundert lang auf der Bühne steht (seit 1972 beim Ensemble des Burgtheaters, dessen Ehrenmitglied er ist). Er war u.a. der gefeierte Star einer Reihe von Shakespeare-Inszenierungen von Otto Schenk, (Orsino in "Was ihr wollt", Petrucchio in der "Widerspenstigen Zähmung" und Romeo). Die Fans pilgerten ins Burgtheater zu seinem "Tartuffe" (1981) und zu seinem "Hamlet" (1985). Von 1983 bis 1988 verkörperte er bei den Salzburger Festspielen den "Jedermann". Beim Film machte er schließlich eine Weltkarriere, als ihn 1981 der ungarische Regisseur Istvan Szabo für die Titelrolle in der Verfilmung von Klaus Manns Schlüsselroman "Mephisto" über Gustaf Gründgens gewinnen konnte, der 1982 als bester fremdsprachiger Film mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Er spielte den Bösewicht im James Bond-Streifen "Never Say Never Again" (1984), eine Nebenrolle in Sydney Pollacks "Out of Africa", für die er 1986 den "Golden Globe" erhielt, in Szabos "Oberst Redl" (1984) und "Hanussen" (1987), in Fritz Lehners "Jedermanns Fest" sowie zuletzt in Nikolaus Leytners Film "Die Auslöschung". Mit sich selbst in der Hauptrolle gab Brandauer mit "Georg Elser – Einer aus Deutschland" 1989 sein viel beachtetes Debüt als Filmregisseur. In den vergangenen Jahren wandte er sich wieder verstärkt dem Theater zu, bevorzugt in von Peter Stein inszenierten Stücken.

2010 wurde er mit einer Platin-Romy geehrt, das Filmfestival Diagonale würdigte ihn im selben Jahr mit dem Großen Schauspielpreis für die Verdienste um die österreichische Filmkultur. Zuletzt wurde er beim Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet.

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"Österreichischer Kabarettpreis 2014" ging an Andreas Vitasek

Der mit 5.001 Euro dotierte "Österreichische Kabarettpreis 2014" wurde am 11. November an Andreas Vitasek für sein Programm "Sekundenschlaf" verliehen. "Es ist weise und witzig, es hat viele Momente, in denen man sich wieder erkennt und belächelt, es hat ebenso philosophische wie derbe Momente", so die Jury. Den Förderpreis (4.999 Euro) erhielt Otto Jaus für "Fast fertig – Ein musikalischer Amoklauf". Das Programm begeisterte die Jury aufgrund des "breiten Spektrums auf höchstem Niveau". Der undotierte Sonderpreis ging an Werner Schneyder, der als "kompromissloser Kommentator des politischen Geschehens" bezeichnet wurde. Erstmals gab es heuer auch einen mit 1.000 Euro dotierten Publikumspreis – er ging an Petutschnig Hons, der mit Videos auf Youtube begeistert. http://www.kabarettpreis.at

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Grazer Theater im Bahnhof geht mit vier Uraufführungen in neue Saison

Das Grazer TiB (Theater im Bahnhof) geht mit sieben Neuproduktionen, davon vier Uraufführungen, in die neue Spielsaison. Als einen Schwerpunkt nannte der künstlerische Leiter Ed Hauswirth das "gemeinsame Älterwerden", und den "laufenden Diskurs", um den Stillstand zu vermeiden. Am 22. November wird in Koproduktion mit dem Schauspielhaus Graz "Lumpazigeist Höllenangst Umsonst" uraufgeführt, in dem
"Männerfreundschaft in all ihren Erscheinungsformen" thematisiert wird. Regie führen Helmut Köpping und Ed Hauswirth gemeinsam, die Musik kommt vom Kollegium Kalksburg. Eine weitere Uraufführung, "Aufräumen", setzt sich mit dem Tod nahestehender Menschen auseinander. Sie wird vom Frauentrio Johanna und Pia Hierzegger sowie Gabriele Hiti gestaltet (März 2015). Ende April soll das Stück "Die gekränkte Gesellschaft" unter der Regie von Monika Klengel zur Aufführung kommen.

International betätigt sich das TiB u.a. mit dem bereits im September in der bosnischen Hauptstadt aufgeführten "Mein Leben im Busch von Sarajevo", das ab 13. November in Salzburg (ARGEkultur) zu sehen ist, bevor es ab Anfang März 2015 in Graz gespielt wird. Eine Co-Produktion mit verschiedenen Theatergruppen in vier europäischen Städten (Berlin, Ljubljana, Lyon und Stockholm) ist das von der EU geförderte Filmprojekt "Should I Stay or Should I Go". Darin geht es um Lebensschicksalsmuster in verschiedenen Kulturen. Vier Produktionen aus früheren Jahren werden 2014/15 weitergeführt: Der Impro-Show-Klassiker "Montag", die Solo-Performance "Game of Death" von Jacob Banigan, (vierte Saison), "Lehrerzimmer 8020" (dritte Saison) und der Vorjahreserfolg "Die Mütter". Das eigene Programm wird durch sechs Gastspiele und "Extras" erweitert.

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Wiener Filmpreise im Rahmen der Viennale vergeben

Mit einem neuerlichen Besucherplus ging am 13. November die 52. Viennale zu Ende, bei deren Abschlussgala die diesjährigen Wiener Filmpreise vergeben wurden. Mit Sudabeh Mortezais Spielfilmdebüt "Macondo" wurde der durchschlagende Überraschungserfolg zum besten Spielfilm und Hubert Saupers vielschichtige, erschütternde Dokumentation "We come as friends" als bester Dokumentarfilm geehrt. Regisseurin Mortezai durfte sich auch über den Mehrwert-Filmpreis der Erste Bank – ein Monat in New York – freuen, den sie sich mit Gerhard Treml und Calice für ihre Kurzfilmserie "Eden's Edge" teilt. Der FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik für den besten Erst- oder Zweitfilm ging an das indische Drama "Court" von Chaitanya Tamhane, mit dem Publikumspreis der Leserjury der Zeitung "Der Standard" für ein Werk ohne Verleih in Österreich wurde "Bird People" der Französin Pascale Ferran ausgezeichnet. Den größten Zuspruch bei der Viennale erzielten überraschend die ungewöhnlichen und riskanten Spezialprogramme wie "Revolutionen in 16mm", das Special für den algerischen Regisseur Tariq Teguia sowie das Programm zu Fritz Kortner.

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Staatspreis für Kulturpublizistik an Peter Strasser

Peter Strasser ( geboren 1950, Graz) – Uni-Professor, Buchautor und Kolumnist – wurde am 11. November von Kulturminister Josef Ostermayer feierlich der Staatspreis für Kulturpublizistik überreicht. Strasser gelinge es, philosophische Gedanken dem breiten Publikum näherzubringen, so Ostermayer, der zudem die geistreichen Kommentare des Geehrten zu aktuellen Entwicklungen hervorhob.

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21. Österreichischer Museumspreis

Der mit 20.000 Euro dotierte Hauptpreis geht an das Webereimuseum im Textilen Zentrum Haslach (Oberösterreich), den mit 10.000 Euro dotierten Förderungspreis erhält der Stollen der Erinnerung unter dem Schloss Lamberg in Steyr, den mit 5.000 Euro dotierten Würdigungspreis das Jüdische Museum Wien.

"Die prämierten Museen präsentieren, vermitteln und bewahren das kulturelle Erbe Österreichs und dokumentieren die kulturelle Vielfalt unseres Landes in herausragender Weise", sagte Kulturminister Josef Ostermayer über die Preise, die am 3. Dezember in Haslach überreicht werden. Das Siegermuseum erweckt das Interesse an der Webkunst und gibt das Wissen weiter, indem es auch Kurse, Seminare sowie Experimentalwerkstätten anbietet. Der Stollen der Erinnerung unter dem Schloss Lamberg in Steyr gedenkt durch eine unterirdische Ausstellung der Insassen des Konzentrationslagers Münichholz und der Zwangsarbeiter von Steyr. Die Jury lobte überdies die einladende Atmosphäre des Jüdischen Museums in Wien seit dessen Wiedereröffnung.

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"Der Sterngucker" – Salzburger Adventsingen

Eine neue, mystische Geschichte von Hans Köhl mit vielen bewährten Elementen unter dem Titel "Der Sterngucker" kündigte das Salzburger Heimatwerk für das Salzburger Adventsingen von 28. November bis 14. Dezember im Großen Festspielhaus an. "Neu" ist beim 1946 von Tobi Reiser gegründeten, traditionsreichen Adventsingen allerdings relativ. Das Hirtenspiel wurde permanent überarbeitet, mit neuen Kompositionen, Bühnenbildern, Figuren und Textelementen ergänzt und es wurden auch unterschiedliche Themenschwerpunkte angerissen. Am Wesen des adventlichen Geschehens rund um die Herbergssuche sowie an der Stimmung und dem ländlich-idyllischen Ambiente änderte sich aber wenig. Zu den rund 180 Mitwirkenden zählen Sänger, Instrumentalensembles, Schauspieler wie die Hauptdarsteller der "Maria" und des "Josef" und die Tresterer Schönperchten (archaische Tanzgruppe mit Masken, Anmerkung). Inszeniert wird von der Britin Caroline Richards, das Bühnenbild kommt von Dietmar Solt, die Kostüme von Helmut Hölzl, Neukompositionen von Klemens Vereno.

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Veranstaltungshinweis

Die Vienna Art Week kann bis Sonntag, den 23. November besucht werden.

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Ökosoziales Energie- und Klimaradar: Österreich im EU-Spitzenfeld

Österreichs Bundesländer liegen nach einem am 5. November in Brüssel präsentierten "Ökosozialen Energie- und Klimaradar" im EU-Spitzenfeld. Alle neun Bundesländer rangieren bei diesem Nachhaltigkeitscheck unter den besten 50 von insgesamt 240 untersuchten Regionen in der EU. Vor allem beim Anteil der Erneuerbaren Energien konnte die Alpenrepublik mit Platz 4 reüssieren.

Die Präsidentin des Ökosozialen Forums Europa, Elisabeth Köstinger, sieht gerade im Energie- und Klimaschutz massive Unterschiede zwischen den EU-Staaten. Nationale Strategien würden oft zu kurz greifen. Deshalb müsse eine umfassende Energiestrategie auf regionale Gegebenheiten abgestimmt sein.

Das beste Bundesland mit Platz 16 unter 240 Teilnehmern ist Vorarlberg, gefolgt von Tirol auf Rang 18 und Salzburg auf Rang 20. Auch Burgenland (22) und Wien (24) sowie Kärnten (25) befinden sich unter den besten 25 Regionen. Danach folgen Steiermark (Platz 31), Niederösterreich (36) und Oberösterreich (41).

Der vom Institut SERI (Sustainable Europe Research Institute) entwickelte Energie- und Klimaradar basiert auf elf Indikatoren, darunter der Anteil erneuerbarer Energie am Endenergieverbrauch pro Kopf, die CO2-Emissionen, Luftschadstoffe, Carbon Footprint, ökonomische Photovoltaik- bzw. Windenergiepotenziale sowie Primärerzeugung von Biomasse und Wasserkraft jeweils pro Kopf.

In der Gesamtwertung liegt die schwedische Region Övre Norrland mit einer Gesamtpunktzahl von 197 an erster Stelle der Wertungsskala. Schweden ist gleich mit sieben Regionen unter den Top Ten. Neben Finnland ist nur noch Lettland unter den ersten zehn vertreten. Die schlechteste Platzierung aller 240 Regionen weist Luxemburg mit nur 54 Punkten auf. Beim Anteil der Erneuerbaren Energie am Bruttoendenergieverbrauch ist Schweden mit 51 Prozent klar an der EU-Spitze. Dann folgen Lettland (35,8) und Finnland (34,3). Österreich liegt mit 32,1 Prozent auf Rang 4. Schlusslicht ist Malta (2,7).

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Neue Ökostrom-Verordnung: PV-Anlagen mehr gefördert

Die kürzlich erlassene Ökostrom-Einspeisetarifverordnung für 2015 bringt mehr neuen Photovoltaik-Anlagen denn je eine Förderung. Zugleich sinken jedoch die Einspeisetarife pro Kilowattstunde, um die Heranführung der Solaranlagen an den Markt zu forcieren.

Demnach reduziert sich der Einspeisetarif für neue PV-Anlagen bis zu 200 kW-Peak Engpassleistung, die an oder auf Gebäuden angebracht sind, um 8 Prozent auf 11,5 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Damit solle den gesunkenen Investitionskosten der Betreiber Rechnung getragen und die Weiterentwicklung zur Marktreife verstärkt werden, erklärte dazu das Wirtschaftsministerium am 11. November.

Der Zuschuss von 30 Prozent der Investitionskosten – maximal 200 Euro pro kW – bleibt jedoch unverändert, um die dezentrale Eigenversorgung statt nur einer Volleinspeisung ins Netz zu forcieren. Bei einer Kombination von Einspeisetarif und Invest-Zuschuss ergeben sich so rund 13,7 ct/kWh Vergütung.

Diese Tarife werden laut Ministerium dazu führen, dass mit demselben PV-Förderkontingent mehr Anlagen als 2014 unterstützt werden können. Damit steige der PV-Anteil am Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter an und die positiven Umwelteffekte würden verstärkt, wie es heißt.

Für die Technologien Wind, Wasserkraft und Biomasse/Biogas gibt es diesmal keine Änderungen. Insgesamt stehen 2015 47 Millionen Euro für Neuanlagen zur Verfügung.

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"Austrian Glas Recycling" als Vorbild in EU ausgezeichnet

Die "Austrian Glas Recycling GmbH" ist am 11. November in Brüssel von Umweltminister Andrä Rupprechter als Best-practice-Beispiel innerhalb der EU für den Bereich der Wiederverwertung ausgezeichnet worden. Der Minister lobte die Recycling-Rate von 85 Prozent in der Glaswiederverwertung. Damit liege Österreich an der EU-Spitze.

Der Geschäftsführer der "Austrian Glas Recycling GmbH", Harald Hauke, verwies auf 80.000 Sammelcontainer, in denen rund 160 Liter an Flaschen pro Einwohner und Jahr geworfen werden. Damit seien im vergangenen Jahr 234.000 Tonnen Altglas gesammelt und wiederverwertet worden. Der EU-Durchschnitt liege bei lediglich 70 Prozent.

Nach einer Eurostat-Studie liegt Österreich bei der Recycling-Rate aller Produkte (nicht nur Glas) innerhalb der EU-28 an zweiter Stelle mit knapp 60 Prozent. Spitzenreiter ist Deutschland mit 64 Prozent, Schlusslicht Rumänien mit knapp drei Prozent.

Rupprechter zeigte sich erfreut über die hohe Qualität in Österreich bei der Sicherheit von Ressourcen, bei der Wiederverwertung und bei der Abfallwirtschaft.

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