Mittwoch, 24. September 2014

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Steuerreform: ÖGB/AK und ÖAAB präsentierten ihre Modelle

Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) und die Arbeiterkammer (AK) haben am 16. September in einem gemeinsamen Papier ihre Vorschläge zur Steuerreform präsentiert. Am selben Tag hat auch der ÖAAB (Österreichischer Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund), die Arbeitnehmerorganisation der ÖVP, seine Ideen für eine Steuerreform vorgestellt. Einig ist man sich darin, dass Lohn- und Einkommensteuerpflichtige spürbar entlastet werden sollen. Auch das Volumen der Reform beziffern die Bünde ähnlich: Der ÖGB spricht von 5,9 Milliarden Euro, der ÖAAB von 5,5 Milliarden Euro. Unterschiedliche Positionen gibt es bei der Gegenfinanzierung. Hier plädieren die Gewerkschaften unter anderem für Vermögenssteuern, was die ÖVP-Arbeitnehmenden strikt ablehnen.

Jedenfalls fließen die Konzepte beider Bünde nun in die Arbeit der Steuerexpertenkommission der Bundesregierung ein. Erörtern wollen die Koalitionspartner das Thema Steuerreform dann am 26./27. September bei der Regierungsklausur in Schladming. Hier soll auch ein Zeitplan für die entsprechenden Beschlüsse erstellt werden.

Bundeskanzler und SPÖ-Chef Werner Faymann hat das ÖGB-AK-Steuerreform-Konzept mittlerweile zur Parteilinie erhoben und argumentiert in Sachen Vermögenssteuer, in Österreich werden Arbeit hoch, Vermögen aber gering besteuert. Das Volumen der Steuersenkung bezifferte der Bundeskanzler – zuletzt nach dem Ministerrat am 23. September – auf 5 bis 6 Milliarden Euro, abhängig von der Konjunkturentwicklung. Faymann und auch Vizekanzler Bundesminister Reinhold Mitterlehner zeigten sich davon überzeugt, dass man bei der Gegenfinanzierung einen Kompromiss finden werde. Unbestritten sei, dass es für Lohn- und Einkommensbeziehende eine Entlastung geben müsse.

Die Steuer-Modelle beider Bünde basieren auf unterschiedlichen Reformansätzen: Während der ÖGB auf drei zusätzliche Steuerstufen setzt, will der ÖAAB diese durch einen "Gleittarif" ersetzen. Unter anderem will der ÖGB den Eingangssteuersatz (ab 11.000 Euro brutto) von derzeit 36,5 Prozent auf 25 Prozent senken. Die Einführung von insgesamt sechs Steuerstufen soll der kalten Progression entgegenwirken. Der Spitzensteuersatz von 50 Prozent soll nicht mehr wie bisher für Einkommensteile ab 60.000 Euro, sondern erst für Einkommensteile über 80.000 Euro gelten.

Für Beziehende niedriger Einkommen unter der Steuerfreigrenze von 11.000 Euro ist im ÖGB-Vorschlag eine Anhebung der Negativsteuer vorgesehen: Statt derzeit 110 Euro sollen künftig bis zu 450 Euro ausbezahlt werden. Auch Pensionistinnen und Pensionisten mit niedrigem Einkommen sollen erstmals von einer solchen Regelung profitieren.

Das ÖAAB-Konzept sieht vor, die Tarifstufen gänzlich abzuschaffen und stattdessen ein "lineares" Modell einzuführen. Die Steuerfreigrenze (derzeit 11.000 Euro) soll auf 12.000 Euro angehoben werden, danach greift eine Steuer, die gleichsam mit jedem Cent ein wenig ansteigt, und zwar bis zu einer Höchstgrenze von etwa 75.000 Euro. Ab diesem Wert soll ein Spitzensteuersatz von 43,5 Prozent gelten.

Weiterer Fixpunkt im ÖAAB-Konzept ist ein "Familienpaket" mit einem Steuerfreibetrag von 7.000 Euro pro Kind sowie höheren Absetzbeiträgen für Kinderbetreuungskosten, Musikschulen oder Sprachferien. Auch die steuerliche Begünstigung von Mitarbeiterbeteiligungen soll ausgeweitet werden.

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Sozialpartner-Gipfel: Wirtschaft und ArbeitnehmerInnen unterstützen

Mit "altbewährten Instrumenten" wie Kurzarbeit, Arbeitsstiftungen und der Erschließung neuer Märkte will die Bundesregierung die Folgen der Russland-Sanktionen für die heimische Wirtschaft abfedern. Darauf haben sich Bundesregierung und Sozialpartner bei ihrem Gipfeltreffen im Bundeskanzleramt am 10. September verständigt.

"Wir befürchten, dass die Krise nicht in einem Monat vorbei ist, sondern rechnen mit einer mittelfristig negativen Entwicklung", erklärte Bundeskanzler Werner Faymann nach dem Sozialpartner-Gipfel. Negativ wirke sich allerdings nicht die detaillierte Einzelsanktion aus, sondern der Krieg an sich. Österreich trage alle EU-Maßnahmen mit, so Faymann.

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Vorarlberg-Wahl: ÖVP verliert Absolute

Die ÖVP hat bei der Vorarlberger Landtagswahl am 21. September ihre absolute Mehrheit eingebüßt und mit 41,8 Prozent (-9,0 Prozent) der Stimmen einen historischen Tiefstwert erzielt. Zweitstärkste Partei mit 23,5 Prozent (-1,7 Prozent) wurde die FPÖ, die Grünen legten um 6,5 Prozent auf 17,1 Prozent zu. Die SPÖ kam auf 8,8 Prozent (-1,2 Prozent), die NEOS ziehen mit 6,9 Prozent erstmals in den Landtag ein. ÖVP-Landeshauptmann Markus Wallner will in Kürze Koalitionsverhandlungen aufnehmen.

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Ukraine-Krise: Bundeskanzler Faymann in Rom, Telefonat mit Putin

Bundeskanzler Werner Faymann hat am 18. September in Rom Gespräche mit der italienischen Außenministerin und designierten EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini geführt. Ziel seiner Initiative zur Beilegung der Ukraine-Krise war die Koordinierung einer Friedenslösung. Faymann will im Ukraine-Konflikt alles daran setzen, eine "politische Lösung" zu finden. Eine militärische Option oder auch Waffenlieferungen seien strikt abzulehnen, erklärte der Bundeskanzler grundsätzlich. Das Treffen mit Mogherini bezeichnete er als wichtig für die thematische Abstimmung, weil die EU mit einer Stimme sprechen müsse.

Am 19. September, einen Tag nach seinen Beratungen mit Mogherini, führte Faymann ein zwanzigminütiges Telefonat mit Russlands Präsident Wladimir Putin. Dabei bekräftigte er die Position der EU, wonach es keine russischen Soldaten in der Ukraine geben dürfe sowie die Souveränität und Integrität der Ukraine gewahrt werden müssten. Zudem müssten die Grenzen überwacht und respektiert werden und Russland müsse den Friedensprozess in der Ukraine unterstützen, informierte der Bundeskanzler.

Putin habe in dem Telefonat erklärt, dass es eine schrittweise positive Entwicklung der Situation in der Ukraine gebe und er den Beitrag Österreichs für eine friedliche, diplomatische Lösung zu schätzen wisse. Darüber hinaus habe der russische Präsident seine Wertschätzung für die traditionelle Vermittlerrolle Österreichs und die Bedeutung Wiens als Ort internationaler Verhandlungen zum Ausdruck gebracht. Konkrete Friedensverhandlungen in Wien seien jedoch nicht zur Sprache gekommen, so Faymann.

Eine mögliche Reise Faymanns nach Kiew zum ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko könnte nach Absprache mit Brüssel Ende September, Anfang Oktober stattfinden.

Zur von Faymann geforderten politischen Lösung des Ukraine-Konflikts würden auch die teils kritisierten EU-Wirtschaftssanktionen gegen Russland zählen. "Es ist wichtig, dass man sieht, dass wir uns politisch wehren", sagte der Bundeskanzler. Denn es stelle sich die Frage, wo die Politik der russischen Einflussnahme ein Ende habe: "Im Baltikum, in Transnistrien?". Den dort lebenden russischen Minderheiten müssten aber natürlich entsprechende Rechte eingeräumt werden.

Die Bundesregierung hat mittlerweile beschlossen, Binnenflüchtlingen in der Ukraine mit insgesamt 700.000 Euro zu helfen. Laut Außenminister Sebastian Kurz ist Österreich zudem bereit, für die geplante Aufstockung der OSZE-Mission in der Ukraine "weitere Personen zu nominieren".

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Bundespräsident Fischer und Außenminister Kurz bei UNO in New York

Österreich ist bei der mehrtägigen UNO-Generalversammlung in New York ab 24. September durch Bundespräsident Heinz Fischer und Außenminister Sebastian Kurz vertreten. Auf der Agenda stehen u.a. der IS-Terror, der Ukraine-Konflikt, der Iran-Atom-Komplex, die Flüchtlings-Krise und Ebola. Außenminister Kurz erklärte bereits am 23. September vor seinem Abflug nach New York, dass Österreich sich politisch an der internationalen Allianz gegen den IS-Terror beteiligen werde – keinesfalls jedoch militärisch. So werde man beispielsweise humanitäre Hilfe für verfolgte Minderheiten, wie die Yeziden, bereitstellen. Der Kampf gegen das Phänomen des radikalen Jihadismus zählt zu den Schwerpunkten des Außenministers. An der Allianz seien 50 Länder beteiligt, darunter auch andere neutrale Staaten wie Schweden, Irland oder Finnland sowie islamische Staaten wie Saudi-Arabien oder die Türkei, erklärte Kurz. Es sei wichtig, dass es keine religiösen Trennlinien gebe.

Kurz will in New York auch für eine Stärkung Österreichs als Konferenzort werben. Österreich habe sich in diesbezüglich schon bei den Iran-Atomverhandlungen in Wien engagiert. Dazu sei auch ein Gespräch mit UNO-Generalsekretär Ban-Ki-moon geplant, berichtete Kurz. Im Vorfeld und am Rande der Generalversammlung führen Kurz und Fischer auch bilaterale Gespräche. Kurz trifft unter anderen seine Ressortkollegen aus Ägypten, Jordanien und Saudi-Arabien. Zu einem Treffen wird es auch mit dem israelischen Außenminister Avigdor Lieberman kommen. Am 27. September spricht Kurz bei der Generaldebatte der UNO-Generalversammlung.

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UNO-Klimagipfel mit Fischer und Rupprechter

Bundespräsident Heinz Fischer hat am 23. September beim UNO-Klimagipfel in New York einen "ambitionierten" Vertrag und "gemeinsames Handeln" im Kampf gegen den Klimawandel gefordert. Umweltminister Andrä Rupprechter bezeichnete den UNO-Klimagipfel als "Weckruf für den Klimaschutz".

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Tag der "Lehre+" heuer an zwei Tagen

Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner lädt am 29. und 30. Oktober zum bereits achten wichtigen Event für Jobs mit Zukunft: Auch im Jahr 2014 sind Österreichs größte und beliebteste Ausbildungsbetriebe wieder am "Tag der Lehre+" vertreten. Etwa 50 Unternehmen aus einer Vielzahl von Branchen bieten ganz unterschiedliche Ausbildungsplätze an, Fachleute geben Antworten auf alle Fragen der Berufsorientierung. Bei einem Talentwettbewerb können Schülerinnen und Schüler ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen und Preise gewinnen.

Die EuroSkills Berufseuropameisterschaften finden heuer von 2. bis 4. Oktober in Lille/Frankreich statt. 36 österreichische Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen sich in 28 Einzel- bzw. Teamberufen der Herausforderung. Mit insgesamt 11 Medaillen konnte das Team Austria bei den letzten EuroSkills das beste Gesamtergebnis seit 2003 feiern. Am "Tag der Lehre+" werden die erhofften österreichischen Medaillengewinner des Jahres 2014 Tipps geben, wie man es unter die besten Fachkräfte Europas schafft.

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Neue aws Förderrichtlinien unterstützen junge Unternehmen

Die Förderbank Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) richtet ihre Förderungen auf Basis neuer Richtlinien noch stärker auf junge aufstrebende Unternehmen aus. "Wir legen einen Schwerpunkt auf Start-ups und Gründer, die wir gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gezielt unterstützen wollen. Ergänzend erleichtern wir Klein- und Mittelbetrieben den Zugang zu Garantien, die Bearbeitungsentgelte werden halbiert. In der Tendenz setzen wir auch stärker auf Förderangebote, die bei einem späteren Erfolg wieder zurückgezahlt werden müssen", führt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner aus. Eine weitere positive Nachricht für Firmengründer ist die Verankerung des Grundsatzes der "zweiten Chance". Bereits zwei Jahre nach Aufhebung eines Insolvenzverfahrens ist nun eine Förderung möglich, auch wenn der Zahlungsplan im Insolvenzverfahren noch nicht ganz erfüllt ist.

Für die Erstellung eines oft teuren Kapitalmarktprospekts gibt es künftig einen Zuschuss von 50 Prozent bzw. maximal 50.000 Euro. Equityfinder, eine neue, kostenlose Online-Kontaktplattform, ermöglicht zudem Unternehmen einen einfachen Zugang zu Risikokapital, Business Angels oder Crowdfunding.

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Zahl der Arbeitsunfälle im Jahr 2013 gesunken

"In Österreich weisen die Arbeitsunfälle erfreulicherweise eine weiterhin sinkende Tendenz auf. Sie sind 2013 gegenüber dem Jahr 2012 um immerhin 2,9 Prozent gesunken, bei den tödlichen Arbeitsunfällen liegt die Senkungsrate bei 2 Prozent. Dies ist Dank des hohen Niveaus, auf dem sich der österreichische Arbeitnehmendenschutz bewegt, als großer Erfolg zu sehen", erklärt Sozialminister Rudolf Hundstorfer. Allerdings wurden bei 40,6 Prozent aller besuchten Arbeitsstätten und Unternehmen Übertretungen von Arbeitnehmenden-Schutzvorschriften festgestellt. In einer geänderten Arbeitswelt stellen auch die hohen psychischen Belastungen, etwa Zeitdruck, Lärm, Multitasking, schlechtem Arbeitsklima oder gar Mobbing ein Problem dar. Diesem wichtigen Thema widmet sich auch die EU-weite Kampagne "Gesunde Arbeitsplätze – den Stress managen", an der sich Österreich aktiv beteiligt.

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Umstellung der Berechnung des BIP

Ab 1. Oktober wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) europaweit nach neuen Standards (ESVG 2010) berechnet. Und dies ergibt höhere Werte als nach dem bisher in Gebrauch stehenden ESVG 1995 (Europäisches System der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung). So gut wie alle europäischen Staaten weisen so ab sofort eine höhere Wirtschaftsleistung aus. Auch Österreichs BIP ist rechnerisch um 9,5 Milliarden Euro gestiegen. Und die Staatsschulden- und Defizitquote haben sich deutlich verringert. Die Vergleichswerte werden allerdings bald nach dem neuen System "rückgerechnet".

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Grüner Bericht 2014

Der Grüne Bericht für das Jahr 2013 macht deutlich, dass Österreichs Bäuerinnen und Bauern ein sehr schwieriges Jahr zu bewältigen hatten. Unter anderem führte der Klimawandel mit Dürre- und Hochwasserkatastrophen im Vorjahr zu teils erheblichen Ernteverlusten. Das hatte für die bäuerlichen Betriebe insgesamt einen Einkommensrückgang von sechs Prozent zur Folge. Die öffentlichen Gelder waren 2013 im Vergleich zum Jahr davor leicht rückläufig, bei den Direktzahlungen kam es durch den strikten Budgetkurs der EU zu Kürzungen.

"Wir brauchen einerseits ein starkes Sicherheitsnetz und bewährte Instrumente der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik für die Bauern. Nur so können wir Marktschwankungen und Exportausfällen entgegenwirken. Auf der anderen Seite müssen wir mit einer Investitionsoffensive in die Zukunft blicken", so Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter.

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Spitzenforschung unter der Erde: Grünes Licht für "Zentrum am Berg"

Am steirischen Erzberg wird mit "Zentrum am Berg" (ZaB) eine Forschungseinrichtung von internationalem Format entstehen, die zum größten Teil in Tunneln untergebracht sein wird. Das ZaB ermöglicht grundlagen- und anwendungsorientierte, international ausgerichtete Forschung in den Bereichen Geotechnik, Rohstoffgewinnung, Berg- und Tunnelbau und Sicherheitstechnik. Sie bildet auch eine gute Basis für entsprechende Projektanträge innerhalb des EU-Programms "Horizon 2020". Im Vollbetrieb soll das Zentrum ein hochmodernes Forschungs- und Seminarzentrum für den Bau und Betrieb von Untertageanlagen (Tunnelbauwerke, U-Bahnanlagen, Untertage-Kraftwerksanlagen, Untertage Bergbauanlagen, Tiefbohranlagen der Erdölindustrie etc.) werden. Darüber hinaus soll die Infrastruktur auch als Trainings- und Schulungszentrum für Einsatzorganisationen, für Wartungs- und Instandhaltungspersonal sowie Nutzenden der Straßen- und Bahninfrastruktur dienen.

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TU Wien und Universität Wien belegen gute Plätze im aktuellen QS-Ranking

"Österreichs Universitäten sind in vielen Bereichen besser, als es Rankings aussagen, und vor allem besser, als ein flüchtiger Blick auf diverse Ranglisten zeigt. Besonders jene Hochschulen, die über ein klares Profil und eine internationale Ausrichtung verfügen, haben sich in einzelnen Bereichen und Disziplinen in den vergangenen Jahren deutlich gesteigert", betont Wissenschafts- und Forschungsminister Reinhold Mitterlehner anlässlich des aktuellen Quacquarelli Symonds (QS)-Rankings. "So scheinen etwa unsere Kunstuniversitäten aufgrund ihrer Größe so gut wie nie auf, leisten aber exzellente Arbeit und sind international anerkannt."

Das QS-Ranking vergleicht 700 Universitäten weltweit, wobei vor allem Reputationsbefragungen, Zitierung von Forschungsergebnissen und das Betreuungsverhältnis als stärkste Indikatoren für die Bewertung herangezogen werden. Beim diesjährigen QS-Ranking haben sich mehrere österreichische Universitäten verbessert, die bestplatzierte heimische Hochschule ist erneut die Universität Wien (Platz 156). Auch in einzelnen Fachbereichen gibt es gute Ergebnisse: Die TU Wien landete im Bereich Technik auf Rang 91 und damit erstmals unter den Top 100, die Universität Wien liegt bei den Geisteswissenschaften auf Platz 56 und die Medizin Universität Wien auf Platz 181. Allerdings dürfe nicht vergessen werden, dass die Unis im Spitzenfeld über eine sehr gute Finanzierung und strenge Auswahlverfahren verfügen.

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OECD-Studie "Education at a Glance"

Die aktuelle Studie OECD Studie "Education at a Glance" beleuchtet bildungspolitische Fragen aus einer internationalen Perspektive. Die 34 Mitgliedländer, darunter auch 21 EU-Länder sowie 9 Nicht-Mitgliedländern, nehmen an der Studie teil. "Österreich hat sich in vielen Bereichen deutlich verbessert, vor allem bei der Berufsbildung sind wir top", so Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek zufrieden. 58 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher haben einen berufsbildenden Abschluss auf Niveau der Sekundarstufe II, der OECD Durchschnitt beträgt 33 Prozent. Ein weiterer Erfolg: "Wir haben eine sehr niedrige Arbeitslosenrate, quer über alle Bildungsabschlüsse. Hier gehören wir zu den besten in der OECD."

Die Studie belegt auch, dass Österreich viel in die Bildung investiert, bei den Ausgaben aber mehr Effizienz gefragt ist. Dafür besteht ein sehr gutes Betreuungsverhältnis zwischen Lehrkräften und Schülerinnen bzw. Schüler.

Erfreulich ist auch, dass sich Österreich bei elementarpädagogischen Einrichtungen deutlich gesteigert hat, ebenso stieg die Akademie-Quote auf 20 Prozent.

"Die Offensive bei der Ganztagsschule ist eine wichtige Maßnahme für mehr Bildungsgerechtigkeit", sieht sich die Bundesministerin ferner durch die Studie bestärkt.

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"steirischer herbst 2014" mit neuen Veranstaltungsorten

Der "steirische herbst" geht mit dem Thema "I prefer not to...share" von 26. September bis 19. Oktober verstärkt in die steirischen Bezirke, wobei auch Orte wie Wildon, Bad Gleichenberg oder Stainz bespielt werden. Thema ist das Teilen – in der Realität wie in den sozialen Medien – beziehungsweise die Frage, wie weit wir dabei bereit sind, Konsequenzen zu ziehen. Das Festivalzentrum befindet sich in der ehemaligen Polizeidirektion, wo u.a. die "herbst"-Ausstellung stattfindet: Luigi Fassi und Stefano Collicelli Cagol beschäftigen sich mit Abstandnehmen und dem Verzicht, zu allem sofort Stellung zu nehmen. Die spektakuläre Eröffnung des Festivals gestaltet die Needcompany um Grace Ellen Barkey und Jan Lauwers mit einer Mischung aus Tanz, Choreografie, Bühnenbild und Video. Zu Gast sind weiter das "Nature Theatre of Oklahoma", Gunilla Heilborn (Tanz/ Film/Text in Anlehnung an den Film "Gorkij Park"), die Transmissionare mit der Inszenierung von Natascha Gangls Text "Nein, ich will eine Hochzeit für alle", Marino Formenti mit einem Projekt, bei dem eine einzige Person an verschiedenen Orten Klavier spielt (6 mal am Tag je 90 Minuten), sowie Ann Liv Young mit "Elektra". In und um Stainz findet das Projekt "Ein weststeirischer Wasserfall" des Komponisten Georg Nussbaumer statt, bei dem Chöre aus verschiedenen Richtungen unterwegs bei unterschiedlichen Wasserstellen anhalten und singen, bevor sie sich in der Pfarrkirche Stainz zum gemeinsamen Klang vereinen. Der ungarische Theatermacher Arpad Schilling wird in Bad Gleichenberg "A Part - Die Partei - The Party" mit seiner Gruppe Kretakör zeigen. Im "musikprotokoll" wird vom RSO Wien über das Klangforum bis zum Arditti Quartett allerhand aufgeboten. http://www.steirischerherbst.at

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Viennafair The New Contemporary

Von 2. bis 5. Oktober will die Kunstmesse einmal mehr Wien zum Ort der Kulturvermittlung und des Austausches unterschiedlicher Kunstszenen aus Ost- Südost- und Westeuropa machen. Dabei sollen KunstsammlerInnen stärker in das Programm integriert ("Young Collectors Talk") und österreichische Galerien nachhaltig im internationalen Kunstmarkt verankert werden. Sonderausstellungen widmen sich junger internationaler Kunst und Kunstinstitutionen aus Österreich* und Osteuropa, während beim Ost- und Südosteuropa-Schwerpunkt heuer die zeitgenössische Kunst Rumäniens, kuratiert von der bekannten rumänischen Kunstexpertin Andreiana Mihail, im Mittelpunkt steht.

In der Zone1 wird das Werk von jungen Kunstschaffenden in spannenden Einzelpräsentationen gezeigt, wobei die Teilnehmenden aus Österreich vom Bundeskanzleramt unterstützt werden. Hier treffen auch im Rahmen von Vienna Gold junge österreichische Künstlerinnen und Senioren zum Dialog und Austausch über ihre Sichtweisen der zeitgenössischen Kunst zusammen.

Beim Vienna Focus werden Kunstinstitutionen und künstlerische Positionen aus Aserbaidschan, unterstützt von der Yarat Foundation, präsentiert. Nach dem großen Erfolg im Jahr 2013 bietet auch dieses Jahr das SammlerInnenforum "20 four 7 – Collecting The New Contemporary" Interessierten einen Einblick in die Sammlungsstrategien und die Passion großer internationaler Kunstsammlerinnen und -sammler.

Zur Stärkung der Verbindung mit der Wiener Galerienszene präsentiert departure – Die Kreativagentur der Stadt Wien das Projekt "curated by_vienna 2014" in einem eigenen Stand. Darüber hinaus unterstützt die Kunstmesse mit dem neu geschaffenen Bereich "Reflection" den Austausch zwischen Galerien und internationalen Kuratorinnen und Kuratoren. Die Wirtschaftskammer Wien fördert weiterhin den Kunststandort Wien mit dem mit je 5.000 Euro dotierten Emerging und Established Gallery Prize für junge und etablierte Wiener Galerien, zusätzlich wird der International Gallery Prize im Wert von 5.000 Euro ausgelobt. Vienna Studio bietet StudentInnen Führungen bei freiem Eintritt an. Außerdem können am Wochenende beim Kunstvermittlungsstand Vienna Family Besucher jeden Alters ihre Kreativität entdecken.
http://www.viennafair.at/de/

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Club-Hopper Festival Waves Vienna

Die vierte Ausgabe des Showcase-Festivals für Wiens Club-Hopper findet von 1. bis 5. Oktober mit zahlreichen Live-Acts und einem Ableger in Bratislava statt. Bespielt werden das Flex, die ehemalige Post auf der Dominikanerbastei (auch Festivalzentrale), das Brut und das Heuer am Karlsplatz, das Porgy & Bess, das Xpedit-Lager, die Universität für Musik und Darstellende Kunst sowie das Konzerthaus, wo das Eröffnungskonzert des australische Singer-Songwriter Scott Matthew samt Begleitung (und Ukulele) stattfindet. Mehr als 100 Acts zwischen Indie, Alternative, Elektronik und Singer/Songwriter zieren heuer das Line-Up, wobei am 2. Oktober ein Discover-New-Music-Day stattfinden soll, bei dem unbekannte Künstler und Gruppen ihrer Entdeckung harren. Gastländer sind Kroatien und die Niederlande, aber auch einzelne Schwerpunkte (z.B. mit Musikern aus Israel), stehen am Programm. Auf der langen Liste finden sich First Aid Kit aus Schweden, das kanadische Sangeskollektiv Hidden Cameras, Ex-Tomte-Sänger Thees Uhlmann, die US-Band Us Lights, der schwedische Musikexport Jennie Abrahamson, die dänischen Pop-Elegiker Alcoholic Faith Mission, Kensington aus den Niederlanden oder Still Parade aus Deutschland. Rund die Hälfte des Line-Ups werden von heimischen Musikern bestritten, darunter Giantree, Kreisky, Freud, Villalog, Kommando Elefant oder die heurigen Popfest-Eröffner Schmieds Puls.
http://www.wavesvienna.at

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Albertina: "Miró. Von der Erde zum Himmel"

Die Albertina zeigt bis 11. Jänner rund 100 Werke des Surrealisten – von den Anfängen bis hin zu seinem Spätwerk in den 1970er Jahren. Die Gemälde, Papierarbeiten und Skulpturen vermitteln Miros poetische Interpretation der Wirklichkeit. Die einfache, unmittelbare Symbolik und die kräftigen Farben lassen die Werke spontan und unbeschwert erscheinen, tatsächlich widmete sich der still und zurückgezogen lebende Künstler seiner künstlerischen Arbeit mit großer Konzentration, wobei er das Bodenständige mit dem Spirituellen vereinte. Er war seiner katalanischen Heimat, wo er in Barcelona zehn Jahre später als Picasso dieselbe Kunstschule besuchte, stets stark verbunden, obwohl er mehrere Reisen nach Frankreich, die Vereinigten Staaten und Japan unternahm. http://www.albertina.at/

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"K.U.SCH. Eine Themenpalette"

Im Rahmen von "Zeit Kunst Niederösterreich" wird in der Shedhalle des Landesmuseums in St. Pölten von 27. September 2014 bis 22. Februar 2015 der Künstlerkooperative K.U.SCH. die erste umfassende Retrospektive gewidmet. K.U.SCH. besteht aus dem Ehepaar Renate Krätschmer (geboren 1943) und Jörg Schwarzenberger (1943 bis 2013) bzw. seit 2006 aus deren Sohn Sito. Ihr eigenwilliges, gesellschaftskritisches Euvre zielt auf die unmittelbare Verknüpfung von Kunst und Leben ab. Es umfasst Objektkunst, Malerei, Zeichnung, Film, Design, Land-Art, Performance und Theater ("Prozessionstheater", beim Donaufestival Krems 1988 uraufgeführt). Den Anfang von K.U.SCH markierte die Auseinandersetzung mit der Farbenlehre Goethes und Harald Küppers, zudem wurde die Wirkung von Farbe, Form und Linie im Verhältnis zu Raum und Fläche thematisiert und experimentelle Filme gedreht. Die Künstler lebten einige Jahre auf einem Bauernhof in Kirnberg (Melk).
http://www.zeitkunstnoe.at/de

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"Kunst der Veränderung" im Salzburger Landestheater

Das Salzburger Landestheater eröffnete am 20. September die Spielzeit 2014/2015 unter dem Motto "Kunst der Veränderung" mit einer "Zauberflöte", in der die Figuren des 'Tamino' und der 'Pamina' von Marionetten dargestellt werden (Inszenierung: Carl Philip von Maldeghem, Dirigat: Musikdirektorin Mirga Grazinyte-Tyla). Es folgt ein "Rigoletto" (ab 25. Oktober), den das Team Amelie Niermeyer und Adrian Kelly im Haus für Mozart präsentiert. Im Dezember bringt Operndirektor Andreas Gergen eine entkitschte, moderne und auf Basis der Urversion rekonstruierte Fassung von "Im weißen Rössl" zur Premiere.
http://www.salzburger-landestheater.at/

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"SOS Kulturerbe Wien"

37 Bürgerinitiativen haben sich unter dem Namen "SOS Kulturerbe Wien" zusammengeschlossen, um ihrem Protest für Einhaltung und Ausweitung des Denkmalschutzes am 25. September mehr Nachdruck zu verleihen. Man wünscht den Erhalt von Kulturgütern und Stadtbild, die Verbesserung des Denkmalschutzes, eine Ausweitung der Schutzzonen, bestandsgenaue Widmungen sowie Transparenz in relevanten baurechtlichen Verfahren. Kritisiert wird auch, dass die Bevölkerung kein Mitspracherecht habe. Zu den Anliegen zählen u.a. die Wiener Steinhofgründe, die Trabrennbahn in der Krieau oder das Hochhausprojekt beim Eislaufverein.
http://www.kulturerbewien.at/

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Ibsen-Preis an Peter Handke

Der in Frankreich lebende österreichische Dichter Peter Handke (71) wurde am 21. September im Nationaltheater Oslo mit dem Internationalen Ibsen-Preis der norwegischen Regierung ausgezeichnet. Er gilt Persönlichkeiten oder Institutionen, "die wesentlich zur Entwicklung des Theaters als Kunstform beigetragen haben". Die Verleihung, die während des Ibsen-Festivals stattfand, begann jedoch mit einem Eklat: Vor der Vergabe wurde Handke wegen seiner Pro-Serbien-Haltung ausgebuht und als Faschist beschimpft. Nun hat er die Ehrung zwar angenommen, das Preisgeld (umgerechnet 306.000 Euro) will er aber nicht für sich behalten.

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Neuer Stromkennzeichnungsbericht zeigt Vorreiterrolle Österreichs

"Österreich hat sowohl bei der Stromkennzeichnung als auch beim Ausbau der Erneuerbaren Energien eine Vorreiterrolle in der Europäischen Union. Darüber hinaus forciert der steigende Anteil an Grünstromanbietern den Wettbewerb am Strommarkt", kommentiert Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner den aktuellen Stromkennzeichnungsbericht der E-Control. Alle Lieferanten haben sich an die Vorgabe gehalten, dass kein Strom unbekannter Herkunft (Graustrom) an Haushalte geliefert werden darf. Der mit erneuerbaren Energieträgern gekennzeichnete Strom hat um über vier Prozentpunkte auf 78,6 Prozent zugelegt. Erfreulich ist auch die im Vorjahr markant gestiegene Anzahl neuer Grünstromanbieter in Österreich. Im Vorjahr haben 81 Lieferanten Strom aus 100 Prozent Erneuerbaren Energien angeboten, 2012 waren es noch 56. Parallel dazu wurde auch der Anbieterwechsel schrittweise erleichtert.

Gemäß der 2013 beschlossenen Stromkennzeichnungspflicht muss der gesamte Strom, den Haushalte und Unternehmen beziehen, einen Strom-Herkunftsnachweis besitzen. Für Industriekunden gilt diese Regelung ab 2015.

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Neue Förderrichtlinien für die Tourismuswirtschaft in Kraft

"In einem schwierigen internationalen Umfeld sollen die neuen Richtlinien dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der Tourismuswirtschaft zu stärken und neue Marktchancen zu eröffnen", unterstreicht Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner und erläutert: "Der Zugang zu zinsbegünstigen Krediten wird erleichtert, die Jungunternehmerförderung deutlich verbessert." Maßnahmen zur Saisonverlängerung, zur Betriebsgrößenoptimierung oder der Energieeffizienz erhalten eine besondere Unterstützung.

Bei der Kreditvergabe hilft eine Kooperation mit der Europäischen Investitionsbank, durch die die Finanzierungsschwelle für zinsbegünstigte Kreditmittel auf 700.000 Euro deutlich gesenkt wurde. Zusätzlich sind für Tourismusprojekte heuer wieder 50 Millionen Euro für zinsgünstige Kredite in dem aus der Marshallplan-Hilfe stammenden ERP-Fonds reserviert. Die gesamte Abwicklung führt die Österreichische Hotel- und Tourismusbank durch.

Mit den neuen Richtlinien wird auch die Innovationsförderung von vorbildlichen Leuchtturmprojekten im ländlichen Raum erleichtert.

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Klimawandel-Sachstandsbericht zeigt Handlungsbedarf für Österreich auf

Der Klimawandel trifft Österreich besonders hart, wie der europaweit erste nationale Sachstandsbericht zum Klimawandel 2014 aufzeigt. Gefördert vom Klima- und Energiefonds haben mehr als 240 österreichische Klimaforscher den Bericht in dreijähriger Arbeit erstellt. Dimension und Auswirkungen des Klimawandels und der notwendige Handlungsbedarf werden in ihrer ganzen Reichweite erfasst und auf über 1.000 Seiten präsentiert.

Vor allem die Land- und Forstwirtschaft, Ökosysteme, Biodiversität, aber auch Tourismus und das Gesundheitssystem sind betroffen, so die zentralen Erkenntnisse. In der Periode seit dem Jahr 1880 ist die Temperatur um nahezu 2 Grad Celsius gestiegen. Ein weiterer Temperaturanstieg in Österreich ist zu erwarten.

"Wenn wir eine weitere Erderwärmung verhindern wollen, ist eine grundlegende Veränderung des Zusammenspiels zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt erforderlich – alle müssen aktiv werden und einen Beitrag leisten. Der Bericht liefert eine fundierte Basis für dieses Vorhaben. Wir werden diese wichtigen Erkenntnisse aufgreifen und für unsere Arbeit nutzen", betont Umweltminister Andrä Rupprechter.

Unter dem Dach des Austrian Panel on Climate Change (APCC) stellten die Forscher ihre Expertise im Rahmen des Forschungsprogramms ACRP (Austrian Climate Research Programme) des Klima- und Energiefonds unentgeltlich zur Verfügung. Die Ergebnisse aus diesem Forschungsprogramm geben Antworten auf wirtschaftliche und politische Fragstellungen und bilden die Grundlage für die österreichische Strategie zur Anpassung an den Klimawandel.

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Honda-Preis für Materialforscher Helmut Clemens

Der Leobener Materialforscher Helmut Clemens hat für 2014 den Honda-Preis erhalten, der weltweit als einer der angesehensten Wissenschaftspreise gilt. Ausschlaggebend waren, so hieß es von der Jury, Clemens' Leistungen in der Entwicklung von Hochtemperatur-Leichtbauwerkstoffen. Diese sind wichtige Bestandteile der nächsten Generation von hoch entwickelten, emissions- und verbrauchsarmen Verbrennungsmotoren.

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