Mittwoch, 16. Juli 2014

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Bundesregierung präsentierte "Wirt-schaftsbericht Österreich 2014"

Bundeskanzler Werner Faymann, Vizekanzler Finanzminister Michael Spindelegger, Infrastrukturministerin Doris Bures und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner haben am 7. Juli im Dachfoyer der Wiener Hofburg den "Wirtschaftsbericht Österreich 2014" präsentiert. In ihren Eingangsstatements würdigten Faymann und Spindelegger die soliden Eckdaten der heimischen Wirtschaft.

Demnach liegt Österreich beim BIP pro Kopf europaweit hinter Luxemburg an zweiter Stelle und "bei der Arbeitslosigkeit und vor allem bei der Jugendarbeitslosigkeit sind wir in Europa unter den Besten", unterstrich Faymann.

Der Wirtschaftsbericht bestärke den positiven Trend im Bereich des Exports. In den kommenden Jahren rechne man mit einer Steigerung der Exportbetriebe auf 50.000. Entscheidend sei dafür, "dass Wissen und Bildung eine Hauptrolle spielen", die Jugend also auf die Herausforderungen der Arbeitswelt entsprechend vorbereitet werde, sagte Faymann.

Der entscheidende Faktor seien die Bereiche Forschung und Innovation, wofür die "Regierung die Rahmenbedingungen weiter verbessern und für mehr Rückenwind sorgen" werde. Nötig seien zudem Maßnahmen zur Kaufkraftstärkung. Dazu gehöre auch das Instrument der Steuersenkung, "an der kein Weg vorbeiführt", hielt der Bundeskanzler fest.

Wichtig seien für heimische Unternehmen trotz krisenbedingter Verluste vor allem Südost- und Osteuropa, da sich Österreich als Drehscheibe für diese Region verstehe – mit Wachstumsmärkten, die es für die Zukunft zu nutzen gelte, so Faymann.

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U-Ausschuss als Minderheitenrecht

Fünf der sechs im Nationalrat vertretenen Parteien haben am 10. Juli eine umfassende Reform der Untersuchungs (U-)-Ausschüsse beschlossen. SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne und NEOS haben sich auf ein detailliertes Grundsatzpapier geeinigt, wonach parlamentarische Untersuchungsausschüsse zu einem Minderheitenrecht werden, also auch die Opposition einen U-Ausschuss installieren kann. Im Herbst soll das Gesetz beschlossen werden.

Das nunmehr präsentierte Modell sieht vor, dass ein Viertel der 183 Abgeordneten einen U-Ausschuss einsetzen kann. Auch im U-Ausschuss selbst sollen die Oppositionsparteien mehr Befugnisse erhalten.

Tagen können die Ausschüsse bis zu 20 Monate, rund vier Monate vor einer Wahl müssen sie jedoch beendet sein. Den Vorsitz übernehmen die Nationalratspräsidentin bzw. die Nationalratspräsidenten, jeweils unterstützt von pensionierten Richterinnen und Richtern.

In der Informationsordnung wird festgelegt, welche Informationen im Bereich des Parlaments in welcher Form welchen Personen wann zugänglich gemacht werden dürfen. Es gibt vier Vertraulichkeitsstufen: eingeschränkt, vertraulich, geheim und streng geheim. Bei Nichteinhaltung der beiden höchsten Stufen drohen strafrechtliche Konsequenzen – ausgenommen werden soll hier allerdings die "bloße Veröffentlichung durch Dritte" (etwa Medien). Änderungen sind naturgemäß auch in den Bereichen Immunität der Abgeordneten und Strafrecht nötig. Die Immunität soll künftig nicht mehr bei Verleumdung gelten, auch bewusster Geheimnisverrat wird sanktioniert.

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Nationalrat: Zahlreiche Gesetzesbeschlüsse vor der Sommerpause

Beschlossen hat der Nationalrat vor der Sommerpause auch eine Reihe anderer wichtiger Gesetze, darunter das Sondergesetz zum Abbau der notverstaatlichten Problembank Hypo Alpe Adria (Beteiligung der Nachranggläubiger). Das erspare den Steuerzahlenden 1,69 Mrd. Euro, verhindere eine Insolvenz des Landes Kärnten und bedeute weiterhin die niedrigsten Zinsen für die Republik, unterstrich Finanzminister Michael Spindelegger.

Beschlossen wurde mit den Stimmen der Regierungsparteien SPÖ und ÖVP sowie der Grünen auch das Energieeffizienzgesetz zur Umsetzung der entsprechenden EU-Richtlinie. Damit sollen vor allem Energieversorger, Großunternehmen und Bundesstellen zur Reduktion ihres Energieverbrauchs bis zum Jahr 2020 veranlasst werden. Energieversorger müssen künftig eine jährliche Senkung des Energieverbrauchs um 0,6 Prozent nachweisen

Abgesegnet hat der Nationalrat zudem die Bund/Länder-Vereinbarung (15a-Vertrag) zum Ausbau der Kinderbetreuung, wofür der Bund bis 2017 insgesamt 305 Mio. Euro bereitstellt. Die Länder müssen den Ausbau kofinanzieren, allerdings zu geringeren Teilen als bisher.

Grünes Licht gab es für eine Novelle zum Bundesbehindertengesetz mit deutlichen Verbesserungen zur Wahrung der Interessen von Menschen mit Einschränkungen sowie für eine Reform der Strafprozessordnung (unter anderem Wiedereinführung des Mandatsverfahrens).

Gesetzlich abgesichert wurde das ORF-Film/Fernsehabkommen zur Unterstützung des österreichischen Films (siehe Kultur).

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Bundeskanzler Faymann bei EU-Sondergipfel in Brüssel

Österreich ist beim EU-Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs am 16. Juli in Brüssel durch Bundeskanzler Werner Faymann vertreten. Auf der Agenda stehen unter anderem das künftige Team des neuen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker sowie andere EU-Topjobs, darunter die Nachfolge von Catherine Ashton als EU-Außenbeauftragte.

Österreich hat bereits seinen bisherigen EU-Kommissar Johannes Hahn neuerlich nominiert. Juncker, der am 15. Juli vom Europäischen Parlament mit breiter Mehrheit zum nächsten EU-Kommissionspräsidenten gewählt worden ist, will sein Team in etwa zwei Wochen fertig haben. Der neuen Kommission sollen mindestens neun Frauen angehören.

Bundeskanzler Faymann hat Juncker nach dessen Wahl durch das EU-Parlament umgehend gratuliert und seiner Freude Ausdruck verliehen, dass mit "Jean-Claude Juncker ein äußerst engagierter Europäer die erforderliche Stimmenmehrheit" erhalten habe. Die demokratischen Grundprinzipien seien durch diese Entscheidung des EU-Parlaments untermauert worden, da man sich auf den Spitzenkandidaten der stimmenstärksten Partei (EVP, Anmerkung der Redaktion) bei der Wahl zum Europäischen Parlament geeinigt habe, so Faymann.

Ein weiteres zentrales Thema des EU-Gipfels ist die Ukraine-Krise. Dabei soll nach Angaben ranghoher Diplomaten der Rahmen für nächste Sanktionen gegen Russland abgesteckt werden.

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Rege Besuchsdiplomatie zwischen Bratislava und Wien

Bundeskanzler Werner Faymann trifft am 16. Juli – noch vor dem abendlichen EU-Gipfel in Brüssel – in Bratislava zu Gesprächen mit dem slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico zusammen und eröffnet damit gleichsam einen bilateralen Besuchsreigen. Bereits einen Tag später, am 17. Juli, absolviert der slowakische Präsident Andrej Kiska einen offiziellen Arbeitsbesuch in Österreich. Auf dem Programm stehen Termine beim Bundeskanzler und bei Bundespräsident Heinz Fischer.

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Atomgespräche in Wien mit US-Außenminister Kerry

Nach den jüngsten Wiener Atomgesprächen der fünf UNO-Vetomächte plus Deutschland und des Iran über das iranische Atomprogramm hält US-Außenminister John Kerry eine Einigung bis zur (derzeit) vorgegebenen Frist am 20. Juli für möglich. Der 20. Juli sei "weiterhin aktuell, wir arbeiten weiter", erklärte Kerry am 15. Juli in Wien. In seinen dreitägigen Gesprächen mit dem iranischen Außenminister Mohammad Javad Zarif habe es "Fortschritte" gegeben, doch sei man in Schlüsselfragen wie der Uran-Anreicherung weiterhin auseinander, so Kerry, der andeutete, dass er sich, wenn erforderlich, neuerlich in die Wiener Atomgespräche einschalten könnte.

Mit dabei waren in Wien neben Kerry unter anderen die Außenminister Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands sowie die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton.

Kerry ist zum Abschluss seines Wien-Besuchs auch mit Österreichs Außenminister Sebastian Kurz zusammengetroffen. Er habe dabei auch die US-Spionageaffäre angesprochen, teilte Kurz nach dem Treffen mit. Es sei vereinbart worden, offene Fragen in Expertengesprächen zu klären, so Kurz. Nach Berichten über US-Spionageaktivitäten gegen Deutschland erwartet sich Österreich "Antworten" Washingtons zu einem angeblichen Wien-Bezug.

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Faymann und Kurz rufen zu Deeskalation in Nahost auf

Bundeskanzler Werner Faymann hat die Entwicklung der Lage im Nahen Osten als "höchst besorgniserregend" bezeichnet. Neben einem sofortigen Ende der Gewaltspirale gelte es, Wege der Deeskalation zu beschreiten, um wieder zurück zu friedlichen Lösungen zu finden, erklärte Faymann am 11. Juli via Aussendung. "Nur wenn der Friede im Mittelpunkt steht, ist es möglich, dass der Nahe Osten als Region stabilisiert wird", so Faymann. Eine weitere Destabilisierung nütze nur radikalen Kräften und bedrohe vor allem die Schwächsten der Gesellschaft. Der Bundeskanzler unterstrich neuerlich, dass nur eine Zweistaaten-Lösung dauerhaft für Frieden sorgen könne.

Auch Außenminister Sebastian Kurz hat sich für ein sofortiges Ende der Gewalt im Nahen Osten und für eine Friedenslösung ausgesprochen. Sein Mitgefühl gelte den Opfern, insbesondere den Zivilisten, so Kurz.

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Deutsche Pkw-Maut: Treffen Bures-Dobrindt

Das Treffen von Verkehrsministerin Doris Bures mit deren deutschem Amtskollegen Alexander Dobrindt am 15. Juli in Wien brachte keine Annäherung in Sachen geplanter deutscher Pkw-Maut. Bures bekräftigte einmal mehr, alle Möglichkeiten zur Verhinderung der Maut auszuschöpfen.

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Wirtschaftsstandort Österreich: Mehr Ansiedlungen, mehr Investitionen

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner zeigt sich über das Halbjahresergebnis 2014 des zu seinem Ressort zählenden Betriebsansiedlers "ABA – Invest in Austria" erfreut: "Die Anzahl der gemeinsam mit den Regionalgesellschaften angesiedelten neuen Investitionsprojekte internationaler Unternehmen ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 30 Prozent von 88 auf 114 gestiegen. Das damit verbundene Investitionsvolumen lag mit rund 180 Millionen Euro um 16 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Darüber hinaus ist die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze von 637 auf 905 angestiegen."

Die stärkste Investorengruppe bildeten einmal mehr deutsche Unternehmen, Italien belegt den zweiten Platz, gefolgt von Russland, Ungarn und der Schweiz. Verstärktes Interesse war auch aus Ost- und Südosteuropa, etwa aus der Ukraine und aus Slowenien, zu verzeichnen.

Der Minister unterstreicht bei dieser Gelegenheit sein Anliegen, auch weiterhin ein gutes Umfeld für Investitionen und Gründungen zu sichern, den bürokratischen Aufwand zu verringern sowie die F&E-Infrastruktur auszubauen. Derzeit wird auch eine Standortstrategie für Leitbetriebe gemeinsam mit zahlreichen CEOs führender Unternehmen erarbeitet.

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Heimische Leitbetriebe stärken Österreichs Wettbewerbsfähigkeit

Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie unterstützt acht österreichische Unternehmen, die in ihrem Segment zu den Technologie- oder Marktführern gehören, im Rahmen des "Frontrunner"-Programms mit insgesamt 7,5 Millionen Euro für ihre innovativen Projekte. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Automobilzulieferung, aber auch Materialforschung, Informationstechnologie und "Industrie 4.0" sind vertreten.

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OMV fand im Schwarzen Meer Ölfeld

Die rumänische OMV-Tochter Petrom hat ein neues Ölfeld im Schwarzen Meer gefunden. Es befindet sich in flachen Gewässern etwa 60 Kilometer vor der Küste in 2.150 Metern Tiefe und hat ein Produktionspotential von 1.500 bis 2.000 Barrel pro Tag. Die OMV war bereits vor zwei Jahren gemeinsam mit dem US-Partner Exxon vor der rumänischen Schwarzmeerküste auf ein riesiges Gasfeld gestoßen. Zu Monatsbeginn entdeckte die OMV in der Barentssee ein Vorkommen von geschätzten 20 bis 50 Millionen Barrel Öl und Gas.

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Niedrige Zinsen wecken Konsumlaune

Die Konsumfreude in Österreichs Bevölkerung ist im zweiten Quartal 2014 gestiegen. Sie liegt aktuell bei 17,3 Punkten, das ist ein Plus von 8,3 Zählern im Vergleich zur letzten Erhebung im März. EU-weit liegt der Wert aktuell bei vier Punkten. Verantwortlich für die gestiegene Kauflaune sind vor allem niedrige Zinsen, die das Sparen und Anlegen unattraktiv machen.

Eine langsame Erholung zeichnet sich auch bei der Konjunkturerwartung ab, gegenüber der Einkommensentwicklung dominiert bei den Österreicherinnen und Österreichern allerdings noch Skepsis.

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Österreichs Top 10 Unternehmen

Die Studie "Eurobrand Austria 2014" ermittelte die 10 erfolgreichsten Unternehmensmarken des Jahres, die gemeinsam 34,6 Milliarden Euro wert sind. Auf Platz 1. liegt unangefochten der Energydrink-Produzent Red Bull, auf Rang 2 das Familienunternehmen Swarovski, das sich mit Schmuck aus Kristallglas weltweit einen Namen gemacht hat. Rang 3 hält der Konzern Novomatic, der auf der ganzen Welt Glücksspielautomaten, Casinos und Sportwettlokale betreibt. Der Lebensmittelkonzern Spar ist der Aufsteiger des Jahres 2014, er konnte sich im Ranking von 7 auf 4 verbessern. Die Casinos Austria, die derzeit 35 Standorte in 14 Ländern und an Bord von sechs Kreuzfahrtschiffen betreiben, erreichten Rang 5, gefolgt von der Bankengruppe Raiffeisen auf Platz 6. Platz 7 geht an die Telekom Austria, Österreichs größtes Telekommunikationsunternehmen. Rang 8 erreichte die österreichische Staatsbahn ÖBB, Rang 9 die Erste Bank, die auf dem harten osteuropäischen Markt einige Rückschläge verkraften musste. Auch der Mineralölkonzern OMV platzierte sich wieder erfolgreich in den Top 10.

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Oberösterreich ist Exportmeister Nr. 1

Österreichs Warenexporte sind im Vorjahr um 1,5 Prozent auf 125,41 Mrd. Euro gestiegen. Ein Viertel davon entfielen auf Oberösterreich, das 2013 mit deutlichem Abstand vor Niederösterreich, der Steiermark und Wien Österreichs Exportmotor und das Bundesland mit dem höchsten Außenhandelsüberschuss geblieben ist. Wien und Niederösterreich weisen laut den regionalen Außenhandelsdaten der Statistik Austria erneut die höchsten Außenhandelsdefizite auf. Am wenigsten Außenhandel haben das Burgenland und Kärnten.

Österreichs Importe gingen im Vorjahr um 1,5 Prozent auf 129,96 Mrd. Euro zurück. Das Außenhandelsdefizit lag 2013 bei 4,55 Mrd. Euro.

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Neuer Supercomputer für Österreichs Wissenschaft

Aus über 32.000 einzelnen Prozessorkernen besteht der Vienna Scientific Cluster 3(VSC3), der nun im Science Center der TU Wien in Betrieb genommen wurde. Insgesamt sind acht österreichische Universitäten an dem Projekt beteiligt. Wissenschaftliche Berechnungen aus vielen unterschiedlichen Forschungsgebieten, von Meteorologie bis zur Teilchenphysik, werden durch den neuen VSC3 möglich. Bei der Planung des Supercomputers wurde besonders auf Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz geachtet. Aus diesem Grund kommt auch eine ganz neue Methode der Öl-Kühlung zum Einsatz: Statt Luftkühlung durch stromfressende Ventilatoren setzt man auf Paraffinöl, ähnlich wie es auch in Kosmetikprodukten verwendet wird. Am 4. Juli 2014 wurde der VSC3 in Anwesenheit des Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Reinhold Mitterlehner, feierlich eröffnet.

Mit dem VSC3 steht den teilnehmenden Universitäten nun ein Computercluster zur Verfügung, der zudem ein Vorzeigeprojekt in punkto Energieeffizienz und Nachhaltigkeit ist.

Der VSC3 besteht aus 2.020 Knoten mit je 16 Prozessorkernen. Seine Rechenleistung beträgt über 600 Teraflops – er kann also in einer Sekunde mehr als 600 Billionen Additionen oder Multiplikationen ausführen. So könnte man beispielsweise in einer Nanosekunde mit dem VSC3 aus den Geschwindigkeiten und Reichweiten sämtlicher Pässe und Schüsse der gesamten Fußball-Weltmeisterschaft die dazugehörigen Abschusswinkel berechnen.

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Universität Wien: Konferenz zu Inklusion mit Betroffenen

Es ist ein Experiment, das vom 14. bis 17. Juli an der Uni Wien stattfindet: Erstmals weltweit werden bei einem großen internationalen Kongress nicht nur Forscher, sondern auch Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung vortragen und gleichberechtigt teilnehmen. 800 Wissenschafter und Betroffene werden dazu erwartet. Es geht um "Wege zur Inklusion", also zur Möglichkeit gesellschaftlicher Teilnahme auch für Menschen mit speziellen Bedürfnissen. Durch Vor- und Nachbesprechungen eines Teils der Vorträge in leichter Sprache sollen auch intellektuell beeinträchtigte Menschen eingebunden werden. Inhaltlich geht es um die Fragen, wie der Übergang von großen Betreuungseinrichtungen zu kleineren Strukturen bis hin zur Einzelbetreuung mit Assistenz leistbar umgesetzt werden kann und welche speziellen Herausforderungen es bei der Betreuung intellektuell beeinträchtigter Menschen im Alter gibt. Thema ist auch der Ersatz von reiner Sachwalterschaft intellektuell Beeinträchtigter durch "unterstützte Entscheidungsfindung" und der Wandel von der Beschäftigung in Werkstätten zum ersten Arbeitsmarkt. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Recht auf inklusive Bildung. Im österreichischen Regierungsprogramm wurde der Ausbau von Integrationsklassen und die Weiterentwicklung inklusiver Bildung angekündigt.

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Startschuss für 10 neue K1-Zentren

Im Rahmen des Kompetenzzentren-Programms COMET finanzieren Bund, Bundesländer und die jeweils beteiligten Unternehmen 10 neue K1-Kompetenzzentren, deren Gesamtinvestitionsvolumen sich auf 200,5 Millionen Euro beläuft.

"Die neuen Kompetenzzentren werden wesentlich dazu beitragen, innovative Ideen von den Universitäten und Forschungszentren in Wirtschaft und Gesellschaft zu tragen", erläutert Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Die Schwerpunkte der neuen Zentren umfassen die Bereiche Produktionstechnologien, Informations- und Kommunikationstechnologien, Energie & Umwelt sowie Life Sciences/Humanmedizin.

"Mit den neuen K1-Zentren gelingt es uns, den direkten Transfer von neuem Wissen in neue marktfähige Produkte und Dienstleistungen überzuleiten", so Innovations- und Technologieministerin Doris Bures. Die Landkarte der österreichischen Exzellenzzentren besteht nun aus 5 K2-Zentren, 15 K1-Zentren und 29 K-Projekten. Infos unter: http://www.ffg.at/comet

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TU Wien: Neue Sensoren zur Messung von Flüssigkeitseigenschaften

Um die Qualität von Maschinenöl zu messen, werden heute oft aufwändig Proben gezogen und im Labor untersucht. Wenn große Spezialhydraulikmaschinen aus diesem Grund tagelang nicht verwendet werden können, kostet das viel Geld. Ein Team an der TU Wien hat sich daher das Ziel gesetzt, einen Mikro-Sensor zu entwickeln, der direkt in der Maschine Dichte und Viskosität des Öls messen kann und somit jederzeit Auskunft über den Alterungszustand des Öls gibt. Ein großer Vorteil der neuen Messmethode ist, dass sie sich gut in bereits verwendete Systeme integrieren lässt. Man kann das Mess-System so in einen Multifunktions-Chip einbauen, der auch noch andere wichtige Daten in der Maschine misst.

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Salzburger Festspiele starten mit Sufi-Ritualen der "Ouverture spirituelle"

Die den Festspielen vorgelagerte "Ouverture spirituelle", eine Erfindung von Intendant Alexander Pereira, beginnt am 18. Juli: Nach dem Christen- und Judentum 2012 und dem Buddhismus 2013 geht es 2014 musikalisch um den Islam. Neben zentralen Werken europäischer Sakralmusik wie Haydns "Die Schöpfung" (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Bernhard Haitink), Mozarts Messen, Bruckners "Te Deum" oder Händels "Israel in Egypt" und Dixit Dominus", wird der in Kairo beheimatete Orden Al-Gazoulia erstmals in einem öffentlichen Raum ein Ritual ausüben. Wenige Tage später bringt Geiger Frank Stadler die für Sufi-Musik typischen Improvisationen in winzigen Tonsprüngen (Takassim) mit Bachs d-Moll-Partita in Verbindung. Der in Salzburg lebende, ägyptische Komponist Hossam Mahmoud hat im Auftrag der Festspiele "Seelenfäden" für Sufi-Chor und Ensemble komponiert, und auch "Al-Hallag" von Samir Odeh-Tamini ist eine Uraufführung im Auftrag der Festspiele. Am 18. und 19. Juli findet das Fest zur Eröffnung statt, in der die Vision Max Reinhardts von der "Stadt als Bühne" realisiert wird und Künstlerinnen und Künstler auf das Publikum der Stadt treffen (70 Vorstellungen an 32 Spielorten bei freiem Eintritt). Der "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal (Inszenierung Julian Crouch und Brian Mertes, mit Cornelius Obonya in der Hauptrolle) geht am 19. Juli über die Bühne. Der Schauspiel-Sektor bietet unter anderem aber auch die Neuproduktion von Karl Kraus' "Die letzten Tage der Menschheit" in der Inszenierung von Georg Schmiedleitner (29. Juli), die Premiere von Duncan Macmillans "The forbidden Zone" sowie die Uraufführung von "Golem" (eine Koproduktion mit 1927, dem Young Vic / London und dem Théâtre de la Ville / Paris). Das umfangreiche Programm der bis 31. August stattfindenden Theaterstücke, Opern und Konzerte findet sich unter http://www.salzburgerfestspiele.at/

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Tiroler Sommerfestspiele Erl 2014 im Zeichen von Wagners "Ring"

Die Tiroler Festspiele Erl stehen bis zum 3. August im Zeichen von Wagners "Ring". Als Ergänzung erklingen die letzten drei Symphonien Anton Bruckners. Im Anschluss an die Sommerfestspiele wird José Carreras bei der offiziellen Uraufführung der Oper "El Juez" ("Der Richter") des österreichischen Komponisten Christian Kolonovits in Erl auf die Opernbühne zurückkehren. Die Rolle des Richters soll gleichzeitig seine Karriere abschließen. Das Werk thematisiert die sogenannte "Umschulung" tausender Kinder in Klöstern und anderen Einrichtungen während der Franco-Ära. Ab 18. Juli steht Wagners Opernzyklus "Ring des Nibelungen" in einer szenischen Neufassung von Maestro Gustav Kuhn auf dem Programm. Die Kammermusikreihe im Festspielhaus lässt unter anderem Béla Bartóks "Herzog Blaubarts Burg" (szenisch) und Wagnermotive erklingen. Carl Orffs "Carmina Burana" und der "24-Stunden-Ring" ergänzen das ambitionierte Programm.

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30 Jahre Chopin-Festival in der Kartause Gaming

Das an der Akademie für Musik und Darstellende Kunst gegründete Chopin-Festival feiert von 14. – 17. August in der Kartause Gaming (Ötscherland) sein 30-jähriges Jubiläum mit Beiträgen von Solistinnen, Solisten und Ensembles aus zehn Nationen. Der Konzertreigen wird am 15. August vom polnischen Bergmannsorchester "Guido" aus Zabrze eröffnet, am Vorabend findet die traditionelle Ouverture Jeunesse in der Kirche von Gaming statt. Dabei treten Preisträgerinnen und Preisträger des österreichischen Jugendwettbewerbs "prima la musica" auf. Zu hören sind Werke von Chopin, Mozart, dem paraguayischen Komponisten Mangore und den französischen Künstlern Borne und Dyens. In der Kartausenkirche werden Werke von Chopin, Mozart und Beethoven vom Slowakischen Radio Symphonieorchesters Bratislava unter Mario Kosik geboten (15. August). Solisten sind der polnischen Starpianist Janusz Olejniczak, sowie Susanna Artzt, Sandor und Adam Javorkai, Katalin Falvai und Clara Biermasz. Am 16. August finden das Dinnerkonzert (Chopin und Zeitgenossen) im Prälatensaal sowie das "Nocturno" bei Kerzenlicht statt. Auftritte vom slowenischen Chor "Mysterium Kranj" bei der Matinee in der Barockbibliothek und von einem lateinamerikanischen Ensemble auf der Lunzer Seebühne lassen das Festival ausklingen.

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25 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs – Seefestspiele Mörbisch gedenken

Die Seefestspiele Mörbisch und das Land Burgenland gedenken am 13. und 14. August mit den Galaabenden "Operette kennt keine Grenzen" dem Fall des Eisernen Vorhangs vor 25 Jahren – mit Künstlerinnen und Künstlern aus sämtlichen Nationen, darunter Ildiko Raimondi, Cornelia Zink, Pavol Breslik (Bratislava), Roman Martin und Intendantin/Zeitzeugin Dagmar Schellenberger. Auf dem Programm stehen Lieder aus "Die lustige Witwe", "Das Land des Lächelns", "Die Csardasfürstin" und "Wiener Blut". Im "Hauptprogramm" auf der Seebühne wird das Musical "Anatevka" gezeigt. Schellenberger selbst steht in ihrer Wunschrolle "Golde" auf der Bühne.

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Architekturzentrum Wien präsentiert Europas beste Bauten

Alle zwei Jahre wird der mit 60.000 Euro dotierte Mies van der Rohe Award, der renommierteste Architekturpreis Europas der gleichnamigen Foundation, unter Beteiligung einer Vielzahl europäischer Architekturinstitutionen – darunter auch das Architekturzentrum Wien (AzW) – verliehen. Dabei werden auch jene Länder miteinbezogen, die ein Kulturabkommen mit der EU abgeschlossen haben.

In der Ausstellung "Europas beste Bauten" werden bis 15. September 39 ausgezeichnete Bauten anhand von Plan- und Fotomaterial sowie zahlreichen Modellen gezeigt. Zu sehen sind die Preisträgerinnen und Preisträger der letzten Jahre, einschließlich die des Emerging Architect-Preises, und 15 Nominierungen mit österreichischer Beteiligung. Das AzW bietet somit auch eine einzigartige Schau der herausragendsten österreichischen Architekturprojekte der vergangenen Jahre.

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TBA21–Augarten zeigt Carsten Höller

Thyssen-Bornemisza Art Contemporary und das Belvedere präsentieren bis 23. November erstmals gemeinsam die Werkschau "Leben" von Carsten Höller. Neben Werken der TBA21 Sammlung werden auch eigens für die Ausstellung konzipierte Arbeiten präsentiert, unter anderem surreale Pilze, die "Gimpelwaage" (2 Volieren), ein Floating-Tank und ein Aufzug-Bett, das gebucht werden kann.

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Vorschau: Ars-Electronica-Festival 2014: "C ... what it takes to change"

Das 35. Linzer Medienkunstfestival Ars Electronica stellt von 4. bis 8. September unter dem Leitungsteam Christine Schöpf und Gerfried Stocker die Frage, was es zur Veränderung braucht: Bei "C ... what it takes to change" werden die Voraussetzungen für gesellschaftliche Innovation und Erneuerung ausgelotet. Die Kunst als Katalysator steht dabei im Mittelpunkt. Das C im Festivaltitel steht für Begriffe wie creativity, catalysts, collaboration, communication, challenge, craziness und china. Es sollen anerkannte Geistesgrößen auf junge Querdenkende treffen, Expertinnen und Experten auf interessierte Laien und Pioniere der digitalen Revolution auf Shootingstars der aktuellen Medienkunstszene.

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Bachmann-Preis 2014

Während im Vorjahr Autorinnen und Autoren wie Katja Petrowskaja, Heinz Helle, Roman Ehrlich oder Joachim Meyerhoff Texte auf hohem Niveau boten und der Wettbewerb vom ORF gerade noch gerettet werden konnte, riefen die Lesungen 2014 auch kritische Stimmen auf den Plan. Gekürt wurde schließlich der unkonventionellste Text – "Wir waren niemals hier" von Tex Rubinowitz – während der Schweizer Michael Fehr den Kelag-Preis entgegennehmen durfte. Kulturminister Josef Ostermayer gratulierte: "Ein schöner Erfolg für den in Österreich lebenden Deutschen, ein schöner Tag für die österreichische Literatur".

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Nationalrat sicherte das ORF-Film/Fernseh-Abkommen ab.

Demnach muss der ORF weiter 8 Mio. Euro pro Jahr zur Verfügung stellen. Wer den österreichischen Film wolle, müsse die Gesetzesinitiative unterstützen, hatte Kulturminister Josef Ostermayer gefordert – mit Erfolg.

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Günter Rhomberg interimistisch Chef der Bundestheater-Holding

Kulturminister Josef Ostermayer gab am 9. Juli bekannt, dass der Präsident des Josefstadt-Theaters, als "profunder Kenner der Kulturlandschaft", der "durch seinen Blick von außen einen wertvollen Beitrag zur Neugestaltung der Bundestheater leisten" könne, die Funktion bis längstens Ende 2015 ausüben werde.

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Kulturwelt trauert um Gert Voss

"Mit großer Bestürzung" reagierte Kulturminister Josef Ostermayer auf den Tod des "einzigartigen Schauspielers", der es verstanden habe, "mit seiner markanten Stimme und seinem unverwechselbaren Schauspiel (...) in jeder Rolle persönlich aufzugehen und Publikum wie Kritiker gleichermaßen zu verführen und zu begeistern". Bis zuletzt habe sich Voss "mit vollem Herzen für sein Haus, das Burgtheater, eingesetzt", so Ostermayer.

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Stardirigent Lorin Maazel verstorben

Kulturminister Josef Ostermayer würdigte am 13. Juli "eine der prägendsten Künstlerpersönlichkeiten des Jahrhunderts". Maazel sei in besonderer Weise mit Österreich verbunden gewesen, unter anderem war er mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich geehrt worden.

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Österreich und Deutschland gegen neue EU-Regeln für Biobauern

Österreich und Deutschland sprechen sich gegen einen Vorschlag der EU-Kommission für die strengere Kontrolle von biologischen Landwirtschaften aus. "Wenn diese Verordnung so umgesetzt wird, würden viele Biobauern in Österreich aufhören", warnte Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter am 14. Juli bei einem Treffen mit EU-Amtskollegen in Brüssel.

Stein des Anstoßes: Die EU-Kommission will das bestehende Regelwerk für die Biolandwirtschaft verstärken, wobei etwa Ausnahmen abgeschafft werden sollen, die es Bäuerinnen und Bauern erlauben, zwischen ökologischem und konventionellem Anbau zu wechseln.

Der deutsche Agrarminister Christian Schmidt erklärte dazu, er halte derart strenge Regeln "nicht für praktikabel und nicht für notwendig". Gewisse Ausnahmen sollten bestehen bleiben, zudem erachte er die von der Kommission genannten neuen Grenzwerte für unrealistisch. Rupprechter beanstandete die "überbürokratischen" Bestimmungen der Regulierung. "Wenn ich mir überlege, dass in Zukunft das Färben von Ostereiern nicht mehr möglich ist, dann ist das einfach absurd", sagte der Bundesminister.

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"Umweltallianz Österreich": Heimische NGOs treten gemeinsam auf

Sieben renommierte heimische Natur- und Umweltschutzorganisationen haben sich zur "Umweltallianz Österreich" zusammengeschlossen. Damit wolle man Wissen bündeln und gemeinsam agieren, erklärten Birdlife, Global 2000, Greenpeace, Naturfreunde, Naturschutzbund, VCÖ und WWF in einer Aussendung am 2. Juli.

Der Handlungsbedarf wäre welt- und EU-weit enorm. Die "Umweltallianz Österreich" nannte unter anderem die Alpen- und Biodiversitätskonvention oder die anstehenden Entscheidungen auf EU-Ebene zur österreichischen Umweltgesetzgebung. Dabei gehe es um Themen wie Natura 2000, die Wasserrahmenrichtlinie, das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP sowie um die EU-Klima-, Energie- und Fischereipolitik. Weitere Anliegen seien Hochwasserschutz und Flächenverbrauch. All diese Themen würden eine starke Front der österreichischen Umweltbewegung nötig machen, betonen die Proponenten der Umweltallianz.

Rund eine halbe Million Mitglieder und Unterstützende würden die Stärke des Bündnisses ausmachen. Die Umweltbewegung zeige damit "in Österreich Geschlossenheit, um noch wirkungsvoller und effizienter Natur- und Umweltschutz zu leisten", unterstrichen die Vertreterinnen und Vertreter der Umweltallianz.

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Bodensee-Länderchefs: Klares Nein zu Fracking

Die Regierungschefs der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK), darunter Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner, sind am 4. Juli in der Schweizer Gemeinde Oberegg zu einem Strategiegespräch zusammengetroffen. Im Fokus stand das Thema Fracking. "Von den Bodensee-Anrainern wird die umstrittene Fracking-Methode nach wie vor abgelehnt", betonte Wallner. Das hätten die IBK-Regierungschefs bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht. Bereits im Jahr 2012 sei auf Initiative Vorarlbergs ein einstimmiger Beschluss gegen die mit unkalkulierbaren Risiken und Gefahren verbundene Fracking-Methode zur Erdgasförderung gefasst worden, erklärte Wallner.

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Alois Stöger: Österreichs Tiertransportkontrollen EU-weit vorbildlich

Bei 2.095 Tiertransporten sind im Vorjahr Verstöße festgestellt worden. Davon waren 95 Delikte mit unmittelbaren Leiden für die transportierten Tiere verbunden. Insgesamt wurden 136.450 Tiertransporte kontrolliert, womit die Mindestanzahl der Tiertransportkontrollen neuerlich übertroffen wurde.

Diese Zahlen gab Gesundheitsminister Alois Stöger am 7. Juli bekannt. Sie entstammen dem an die EU-Kommission übermittelten Kontrollbericht 2013 über die Tiertransporte. Diese sind laut österreichischem Tiertransportgesetz jährlich nach einem Kontrollplan, den der Gesundheitsminister erstellt, vorzunehmen. Die Durchführung der Kontrollen obliegt den Bundesländern.

"Das in Österreich etablierte System der Tiertransportkontrollen wird auch von der Europäischen Kommission als vorbildlich eingestuft", betonte Stöger. Daher sei auch im Vorjahr eine "Best Practice"-Mission der EU mit Fachleuten aus diversen EU-Mitgliedstaaten in Österreich abgehalten worden.

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Schloss Schönbrunn: Besucherrekord

Das Schloss Schönbrunn verzeichnete im Vorjahr mit 2,87 Millionen Besuchenden (+1,8 Prozent gegenüber 2012) einen neuen Rekord. Für das erste Halbjahr 2014 wird bereits ein Anstieg von 5 Prozent gemeldet.

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