Montag, 16. Dezember 2013

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Neue Regierung unter Bundeskanzler Faymann steht

Knapp drei Monate nach der Nationalratswahl haben sich die bisherigen Regierungspartner SPÖ und ÖVP auf eine Neuauflage der Großen Koalition geeinigt. SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann und ÖVP-Vizekanzler Michael Spindelegger haben am 12. Dezember in einer gemeinsamen Pressekonferenz die Bildung einer neuen Regierung bekanntgegeben.

Faymann zeigte sich überzeugt, dass Österreich mit dem Koalitionspakt in Europa ein "Vorbild für wirtschaftliche Kraft und soziale Sicherheit" bleiben werde. In den Fokus der künftigen Regierungsarbeit rückte Faymann die Themenbereiche Jugendbeschäftigung, Kinderbetreuung, Bildung, Gesundheit, Pflege und Infrastruktur. Die entsprechenden Mittel dafür wolle man durch Einsparungen in der Verwaltung und effiziente Strukturen schaffen.

Die Angelobung der neuen Bundesregierung durch Bundespräsident Heinz Fischer erfolgt am 16. Dezember, einen Tag später präsentiert sich das Kabinett Faymann II dem Nationalrat, wo der Bundeskanzler seine Regierungserklärung abgeben wird.

Das neue Regierungsteam ist mit 16 Mitgliedern kleiner als das vorherige: Zwei Staatssekretäre wurden eingespart, die Zahl der Ministerinnen und Minister bleibt inklusive dem Bundeskanzler unverändert bei 14.

Verschiebungen gibt es teilweise zwischen den Ressorts: So wird das Frauenministerium dem Bildungsministerium angeschlossen, die Wissenschaft wandert in das Wirtschaftsministerium. Neu ist das Ressort Familie und Jugend. Amtlich werden die neuen Ministerien bzw. Ressortverschiebungen, sobald das neue Bundesministeriengesetz beschlossen ist.

Das Kabinett Faymann II setzt sich wie folgt zusammen:
SPÖ: Bundeskanzler Werner Faymann; sechs Ministerien, ein Staatssekretariat: Rudolf Hundstorfer: Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz; Gabriele Heinisch-Hosek: Unterricht und Frauenangelegenheiten; Alois Stöger: Gesundheit; Gerald Klug: Landesverteidigung und Sport; Doris Bures: Verkehr, Innovation und Technologie; Josef Ostermayer, Kanzleramtsminister: Medien, Beamte, Kunst und Kultur; Sonja Steßl (neu): Finanzstaatsekretärin.
ÖVP: Vizekanzler Michael Spindelegger: Finanzen; sechs Ministerien, ein Staatssekretariat: Sebastian Kurz: Europäische und internationale Angelegenheiten; Johanna Mikl-Leitner: Inneres; Reinhold Mitterlehner: Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung; Sophie Karmasin (neu): Familie und Jugend; Wolfgang Brandstetter (neu): Justiz; Andrä Rupprechter (neu): Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft; Jochen Danninger (neu): Finanzstaatssekretär.

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Faymann und Spindelegger: Pressestunde

In der ORF-Pressestunde zum Koalitionspakt am Sonntag, den 15. Dezember, lobte Bundeskanzler Werner Faymann das "Klima" der Verhandlungen, während Vizekanzler und ÖVP-Obmann Michael Spindelegger das "solide Programm" unterstrich.

Beide betonten, dass man bis zum Jahr 2016 das "strukturelle Nulldefizit" erreichen werde. Spindelegger, der in der neuen Regierung die Funktion des Finanzministers bekleidet, verwies darauf, dass man "für fünf Jahre ein solides Programm für ein solides Budget auf dem Tisch" habe und dass er das Budget 2014 zügig finalisieren, sich aber auch gemäß dem Stufenplan der Experten-Taskforce um die Hypo Alpe Adria kümmern werde.

Bundeskanzler Faymann sieht zahlreiche Punkte im Koalitionspakt, die "ein Stück mehr Gerechtigkeit" brächten, etwa die Solidarabgabe für Großverdiener oder neue Regelungen für Managergehälter und die Gruppenbesteuerung. Er sei nach wie vor für die Millionärssteuer, habe die Koalition an dieser Frage aber nicht scheitern lassen wollen.

Vizekanzler Spindelegger wies im Hinblick auf die Lücken im Budget, die durch zusätzliche Einnahmen gefüllt werden müssten, den Vorwurf zurück, mit seinem Motto "keine neuen Steuern" gebrochen zu haben. Überwiegend handle es sich um Anpassungen vorhandener Abgaben, zudem habe man die Senkung des Eingangssteuersatzes – eine Entlastungsmaßnahme – als "gemeinsames Ziel formuliert". Eine Maßnahme, auf die auch Bundeskanzler Faymann verwies, wenngleich er einräumte, dass er "gerne ein Datum eingesetzt hätte" – die Wirtschaftslage lasse dies eben nicht zu.

Die Kritik, dass das Regierungsprogramm zu wenig offensiv und zu unkonkret geschrieben sei, wurde von Bundeskanzler und Vizekanzler mit Verweis auf Details wie das zweite Kindergartenjahr und die ganztägigen schulischen Angebote zurückgewiesen. Der Vizekanzler verteidigte zudem die Fusion des Wissenschafts- mit dem Wirtschaftsressort damit, dass ein Forschungscluster entstehen solle.

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Flughafen Salzburg – "konstruktives" Treffen Bures-Ramsauer

Verkehrsministerin Doris Bures hat sich nach einem Treffen mit ihrem deutschen Amtskollegen Peter Ramsauer am 5. Dezember in Brüssel zuversichtlich gezeigt, dass der deutsch-österreichische Disput um den Flughafen Salzburg gelöst werde. Bures sprach von einem "sehr konstruktiven und ausführlichen Meinungsaustausch in bester nachbarschaftlicher Atmosphäre". Sie unterstrich, dass Ramsauer ein klares Bekenntnis zum Flughafen Salzburg und zu dessen wirtschaftlicher Bedeutung für die gesamte Region, Salzburg und Bayern, abgegeben habe. Weiters gebe es das Bekenntnis zum Staatsvertrag zwischen Österreich und Deutschland, der den Flughafen absichere, erklärte die Bundesministerin.

Der deutsche Verkehrsminister habe zugesagt, alle Einwände, die Österreich beim Expertentreffen am 22. November vorgebracht habe, sorgfältig zu prüfen. Zudem habe man weitere Expertengespräche vereinbart, so Bures. Aus Deutschland gebe es die Zusage, dass eine allfällige Verordnung (Durchführungsverordnung, Anmerkung der Redaktion) vor Inkraftsetzung jedenfalls bei der EU-Kommission notifiziert werde und Österreich seine Einwände auch auf dieser Ebene nochmals vorbringen könne, so Bures.

Verhärtet sind die Fronten hingegen bezüglich der von Österreich und anderen EU-Staaten, etwa den Niederlanden, kritisierten Pläne für eine deutsche Pkw-Maut, die nur für Ausländerinnen und Ausländer gelten soll. Bures betonte, dass die Einführung einer Vignette wie auch die Festlegung von Steuersätzen rein innerstaatliche Angelegenheiten Deutschlands seien, die konkrete Umsetzung allerdings aus Sicht Österreichs und der EU dem Gleichbehandlungsgrundsatz folgen müsse. Sollte es zu einer Diskriminierung österreichischer AutofahrerInnen kommen, würde Österreich dem entgegentreten. Ramsauer habe versichert, dass die Maut-Regelung auf jeden Fall im Einklang mit dem EU-Recht ausgestaltet werde.

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Bundespräsident Fischer hielt Rede bei Festakt für Willy Brandt

Aus Anlass des bevorstehenden 100. Geburtstages von Deutschlands legendärem Bundeskanzler Willy Brandt versammelten sich bereits am 11. Dezember hochrangige Politiker, Weggefährten und Familienmitglieder zu einem Festakt in der norddeutschen Hansestadt Lübeck. Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer hielt die Festrede. Zuvor traf er seinen deutschen Amtskollegen Joachim Gauck zu einem Gespräch. Gauck und der frühere norwegische Außen- und Verteidigungsminister Thorvald Stoltenberg sprachen die einleitenden Grußworte.

Willy Brandt, ehemaliger deutscher Regierungschef, langjähriger SPD-Vorsitzender und Friedensnobelpreisträger, wurde am 18. Dezember 1913 als Herbert Frahm in Lübeck geboren. Willy Brandt war ursprünglich sein Deckname während der Zeit des Kampfes gegen die Nationalsozialisten.

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Sozialminister Hundstorfer: Neue Standards bei EU-Arbeitnehmerrechten

Österreich begrüße die Annahme der Durchsetzungsrichtlinie hinsichtlich der Entsenderichtlinie, die der EU-Rat für Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz nach langwierigen Verhandlungen verabschiedet habe, zeigte sich Sozialminister Rudolf Hundstorfer am 9. Dezember in Brüssel zufrieden. Damit sei auch sichergestellt, dass das österreichische Lohn- und Sozialdumpingbekämpfungsgesetz weiterhin als Standard gelten wird", betonte der Minister. Damit habe man in Europa nach der Einigung auf eine EU-Jugendgarantie im Februar nun erneut einen wichtigen Schritt zu einem sozialeren Europa gesetzt. "Der Schutz der Arbeitnehmenden in ganz Europa muss wieder ins Zentrum unserer Bemühungen rücken", betonte Hundstorfer.

Ziel sei es, die EU-Arbeitnehmerrechte zu stärken, Umgehung und Missbrauch zu vermeiden. Wesentlich seien die Regelungen für grenzüberschreitende Amtshilfe und die Durchsetzung von Verwaltungsstrafen sowie sonstiger Sanktionen. Österreich habe sich "immer aktiv für den Schutz aller Arbeitnehmenden eingesetzt", so Hundstorfer. Dazu gehöre eben auch die Einhaltung von Vorschriften samt entsprechender Kontrolle. Beschlossen wurde auch eine verstärkte Zusammenarbeit der nationalen Arbeitsmarktverwaltungen im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit.

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WTO-Einigung – Mitterlehner: Gutes Signal für Österreichs Exporte

Die Einigung auf einen Welthandelspakt bei der Konferenz der 159 WTO-Mitgliedstaaten ist für Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner ein "wichtiges und positives Signal für den Welthandel und die österreichische Exportwirtschaft". Handelserleichterungen seien gerade in Krisenzeiten "ein Gebot der Stunde, um langfristig mehr Wachstum und Arbeitsplätze zu ermöglichen", betonte Mitterlehner.

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Exporte auch heuer mit neuem Rekord

"Nach zwei Rekordjahren in Folge steuert Österreichs Exportwirtschaft heuer erneut in Richtung eines neuen Rekordes", sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner zu den jüngsten Exportdaten der Statistik Austria. Von Jänner bis September sind die Exporte um 0,7 Prozent gestiegen, im Berichtsmonat September lag das Plus bei 1,4 Prozent. "Trotz eines anhaltend schwierigen internationalen Umfelds werden die Produkte und Dienstleistungen unserer Exportbetriebe weiter stark nachgefragt. Das ist der beste Indikator für eine hohe Wettbewerbsfähigkeit, die wir durch gute Rahmenbedingungen am Standort Österreich sichern müssen", betont der Minister.

Während die Ausfuhren in die Länder der Europäischen Union derzeit schwächeln, sind die Exporte in Drittstaaten bis September um 2,4 Prozent gestiegen. Gerade für kleine Volkswirtschaften ist der Export besonders wichtig. Inzwischen werden bereits sechs von zehn Euro der heimischen Wirtschaftsleistung mit Ausfuhren erwirtschaftet.

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Österreichs Wirtschaft wächst langsam

Österreichs Wirtschaft ist laut Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) im 3. Quartal erstmals seit über einem Jahr wieder nennenswert gewachsen, wenn auch nur langsam. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Zeitraum Juli bis September real um 0,2 Prozent höher als im Vierteljahr davor. Die Unternehmen seien "verhalten optimistisch", der private Konsum entwickle sich allerdings noch "träge". In den EU-Ländern sei die Konjunktur weiter schwach und uneinheitlich. Erfreulich optimistisch sind die Prognosen für die Jahre 2014 und 2015, die die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) vorlegte. Sie erwartet für Österreich 0,4 Prozent reales BIP-Wachstum für 2013, 1,6 Prozent für 2014 und 1,9 Prozent für 2015. Damit scheint die zweijährige Durststrecke beendet. Maßgeblich getragen wird der vorhergesagte Aufschwung von der Erholung der Weltwirtschaft, vor allem in den USA. Dies sollte sich auf die Exporte positiv auswirken. Und für Österreich besonders wichtig: "Für die Eurozone ist die Rezession vorbei", so Notenbank-Chef Ewald Nowotny.

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EU fixiert TEN-Budget und EU-Kernnetz

Der Verkehrsministerrat der Europäischen Union hat richtungsweisende Entscheidungen für den Schienenausbau in Österreich und Europa getroffen. Verkehrsministerin Doris Bures hat gemeinsam mit ihren Amtskollegen das Budget für die Transeuropäischen Netze (TEN) und das EU-Kernnetz, also die Neuordnung der prioritären Verkehrskorridore, endgültig fixiert. Das für Österreich sehr erfreuliche Ergebnis: Die EU investiert von 2014 bis 2020 knapp 15 Milliarden Euro, das sind um 54 Prozent mehr, in den Ausbau von umweltfreundlicher Verkehrsinfrastruktur. Und mit dem Beschluss der TEN-Verkehr-Leitlinien ist jetzt neben dem Brenner- und dem Donaukorridor auch die österreichische Südstrecke Teil des europäischen Kernnetzes. Die Ministerin sieht darin auch einen "wichtigen Schritt für mehr Wachstum und Beschäftigung in Europa". Von den nunmehr neun Verkehrskorridoren mit der größten europäischen Bedeutung verlaufen drei durch Österreich. Neben dem Brenner- und dem Donau-Korridor, die bisher schon prioritär waren, gehört jetzt auch der Baltisch-Adriatische Korridor mit der österreichischen Südstrecke dazu.

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Studie: Langzeitwirkungen von Qualifikationsmaßnahmen des AMS

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz ist bestrebt, der interessierten Öffentlichkeit aktuelle und umfangreiche Informationen zu den verschiedensten Themen und Aufgabengebieten des Ressorts zur Verfügung zu stellen. Dazu zählt auch die seit 2008 herausgegebene Open-Access-Publikation "Sozialpolitische Studienreihe". Sie gewährt einen uneingeschränkten Zugriff auf staatlich finanzierte Forschungsbeiträge in digitaler Form.

Der soeben erschienene Band 14 der Sozialpolitischen Studienreihe ist der Frage der nachhaltigen Wirkung der Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration gewidmet. Die präsentierten Forschungsergebnisse untermauern einmal mehr empirisch, dass die vorgenommenen Qualifizierungsmaßnahmen die nachhaltige Arbeitsmarktintegration fördern. Unter www.studienreihe.at stehen der neue Studienband 14 sowie alle bisher erschienenen Bände kostenlos als E-Book zum Download zur Verfügung und können auch als Printexemplar bestellt werden.

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Österreich zweitreichstes Land der EU

Nur Luxemburger haben ein höheres Pro-Kopf-Einkommen als Österreicher: Österreich und Irland liegen laut Eurostat rund 30 Prozent über dem Mittelwert. Deutschland liegt nur auf Platz sieben. Im Jahr 2011 war Österreich das drittreichste EU-Land, im Jahr 2010 lag es noch auf Platz fünf.

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PISA 2012: Trendumkehr erreicht

Bei der PISA-Studie 2012 wurden erstmals Schülerinnen und Schüler getestet, die von der im Jahr 2007 begonnenen Bildungsreform bereits teilweise profitiert haben. Die Ergebnisse sind erfreulich: "Das österreichische Bildungssystem schafft eine Trendumkehr und hat ein erstes Etappenziel erreicht", erklärt Bildungsministerin Claudia Schmied, die der neuen Bundesregierung nicht mehr angehören wird. Alle drei Domänen, die "Lese-Kompetenz", die "Mathematik-Kompetenz" und die "Naturwissenschafts-Kompetenz", absolvierten die 15- bis 16-jährigen Schülerinnen und Schüler in Österreich deutlich besser als noch 2009 und erreichen damit insgesamt eine Steigerung.

Als Herausforderungen für die Zukunft erwiesen sich hingegen unter anderem die Verringerung des Leistungsunterschieds zwischen Knaben und Mädchen sowie kompensatorische Maßnahmen angesichts der "Bildungsvererbung" durch das Elternhaus.

Für Bundeskanzler Werner Faymann zeigen die Ergebnisse, "dass Maßnahmen wie die Verkleinerung der Klassen und bessere Betreuung Wirkung gezeigt haben". Auch Vizekanzler Michael Spindelegger äußert seine Zufriedenheit: "Dass es besser geworden ist, ist erfreulich, und die Ursachen dafür sind in den Anstrengungen der Lehrer zu suchen."

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Regierungsprogramm: Mehr Ganztagsschulen, weniger Sonderschulen

Künftig soll es in Österreich mehr verschränkte Ganztagsschulen geben, in denen sich Unterricht, Lern- und Freizeit abwechseln. Im Regierungsprogramm ist auch ein Schritt in Richtung Abschaffung der Sonderschulen vorgesehen, zu der sich Österreich mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet hat. Außerdem sollen die Schulgesetze durchforstet werden, um den Schulen mehr Autonomie zu ermöglichen. Politische Bildung soll zudem ab der 6. Schulstufe im Geschichtsunterricht ein Pflichtmodul sein, schulautonom kann auch ein eigenes Fach eingerichtet werden. Ferner wird am Ziel des "Kindergartens als Bildungseinrichtung" ausdrücklich festgehalten.

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Österreich unterstützt Prävention neurodegenerativer Erkrankungen

Neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson sind in mehrfacher Hinsicht eine große Herausforderung und Gegenstand zahlreicher Forschungsvorhaben. Die Zahl der Betroffenen wird sich bis 2030 verdoppeln und bis 2050 sogar verdreifachen. Leider sind derzeit weder die Verhinderung noch die Verlangsamung oder gar die Heilung dieser Krankheiten möglich. Jüngste Studienergebnisse haben vor allem die Prävention ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt.

Die EU-Forschungsinitiative "EU Joint Programme – Neurodegenerative Disease Research" (JPND) ermöglicht Forschungsgruppen aus den teilnehmenden Mitgliedsländern, sich zu transnationalen Konsortien zusammenzuschließen und gemeinsam innovative Strategien in der Prävention von neurodegenerativen Erkrankungen zu entwickeln. Insgesamt stehen elf Millionen Euro zur Verfügung. Das Wissenschafts-und Forschungsministerium als Mitglied von JPND beteiligt sich an dieser Ausschreibung und stellt 600.000 Euro für exzellente Forschungsprojekte zur Verfügung.

JPND ist weltweit die größte Forschungsinitiative, die sich der Herausforderung "neurodegenerative Erkrankungen" stellt.

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Hoch dotierter EU-Förderpreis für Wiener Aerosolphysiker

Paul Winkler von der Uni Wien bekommt den im Vorjahr neu eingeführten und mit bis zu 1,8 Millionen Euro dotierten "Consolidator Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC). Der Aerosolphysiker will untersuchen, wie in der Atmosphäre winzige Partikel, sogenannte Aerosolteilchen, entstehen. Deren Zahl beeinflusst wesentliche Wolkeneigenschaften wie die Bildung von Niederschlägen oder die Reflexion von Sonnenstrahlen. Diese Prozesse sind deshalb von großer Bedeutung für die Klimaforschung.

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Innsbrucker Quantenforschung unter Physik-Durchbrüchen des Jahres 2013

"Physics World", ein Magazin des britischen Institute of Physics, kürt alljährlich die zehn wichtigsten Durchbrüche des Jahres in diesem Wissenschaftsgebiet. Heuer findet sich auch ein österreichischer Forscher ausgezeichnet: Dem Experimentalphysiker Florian Schreck in Innsbruck gelang die weltweit erste Erzeugung eines Bose-Einstein-Kondensats durch reine Laserkühlung, wofür er unter die Top Ten gereiht wurde. Das neue Verfahren sei einfacher, schneller und wesentlich effizienter als die bisherige Methode. Zudem können die Physiker damit ihr Bose-Einstein-Kondensat ständig erneuern. Florian Schreck hatte heuer einen "Consolidator Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC) erhalten.

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25. Maecenas Kunstsponsoringpreise

Der Österreichische Kunstsponsoringpreis "Maecenas" wurde am 3. Dezember vom Wirtschaftskomitee "Initiativen Wirtschaft für Kunst" gemeinsam mit dem ORF vergeben. Insgesamt hatten sich heuer 163 Unternehmen mit insgesamt 213 Projekten beworben. Die Siegestrophäe entwarf Christian Kvasnicka.

In der Kategorie Klein- und Mittelbetriebe ging die Securo Zaunbau GmbH mit ihrer Unterstützung der Hartberger Künstlerwerkstatt Bottega, die Jungkünstler verschiedener Disziplinen zusammenführen will, als Gewinner hervor. Bei der Sparte der Großunternehmen siegte die Casinos Austria AG für die Initiative des Literaturpreises Alpha und ihre Music Line, bei der man CD-Produktionen außergewöhnlicher Musikinitiativen fördert.

In der Kategorie "Langfristiges Sponsoringengagement" wurde die Legero Schuhfabrik GmbH geehrt, die sich für den steirischen herbst, die Diagonale, das Museum Joanneum und das Kunsthaus Graz einsetzt.

Beim "Maecenas Ö1-Publikumspreis" setzte sich die Salzstadl Gastronomie Betriebs GmbH mit ihrem Kulturraum-Konzept "Von Avantgarde bis zuwesinga" in der Onlineabstimmung der Ö1-Hörerschaft durch. Den Sonderpreis Maecenatentum erhielt Heinz J. Angerlehner, der in Thalheim bei Wels seine 2.500 Werke umfassende Privatsammlung in einem Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat.

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Msgr. Otto Mauer Preis 2013

Der Otto Mauer Fonds vergab – heuer zum 33. Mal – die mit 11.000 Euro dotierte Auszeichnung für das gesamte bisherige Werk einer Künstlerin oder eines Künstlers unter 40 Jahren an die in Prag geborene, derzeit in Wien lebende und arbeitende Künstlerin Luisa Kasalicky. Der Preis wurde von Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn am 4. Dezember feierlich überreicht. Noch bis 26. Jänner 2014 können ausgewählte Arbeiten der Künstlerin im JesuitenFoyer Wien besichtigt werden.

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Literaturpreis Ohrenschmaus vergeben

Die auf Initiative von ÖVP-Behindertensprecher Franz-Joseph Huainig gegründete Auszeichnung für Menschen mit Lernbehinderung wurde am 2. Dezember im Wiener Museumsquartier zum siebenten Mal vergeben. Die mit je 1.000 Euro dotierten Hauptpreise – aus 150 Einreichungen – gingen an Volker Darnedde, David Sylvester Marek und Julian Messner, der Sonderpreis an den als Gärtner arbeitenden Alfred Lanner, dessen Text "Wolkenblasen" im Inneren der Banderole der "Ohrenschmaus"-Schokolade von Zotter abgedruckt wird. Zudem wurde eine Ehrenliste mit weiteren 11 Autoren ausgewählt. Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle gratulierte zu den "Sprachkunstwerken", "Das ist gute Literatur" sagte Schirmherr Felix Mitterer.

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Großer Kunstpreis Salzburgs ging 2013 an Hossam Mahmoud

Der in Salzburg lebende Komponist Hossam Mahmoud (geboren 1965, Ägypten) erhielt am 3. Dezember den mit 15.000 Euro dotierten großen Kunstpreis des Landes Salzburg 2013. Die Auszeichnung wird alternierend für Literatur, bildende Kunst und Musik vergeben und gilt sowohl Verdiensten in der Salzburger Musikszene als auch als dem kompositorischen Gesamtwerk. Die Komponisten sollen zudem einen biografischen Salzburg-Bezug aufweisen. Mahmouds Oper "18 Tage" war heuer mit Erfolg im Salzburger Landestheater uraufgeführt worden. Er studierte Komposition in Graz und Salzburg, wo er bereits 2005 den Musikpreis des Landes Salzburg erhielt. Als freier Komponist und Interpret setzt er sich seit Jahren für den Dialog der Kulturen ein. Gemeinsam mit dem Geiger Frank Stadler gründete er den Verein WÖD (West-östlicher Divan). Seine Werkliste umfasst Kammermusik in unterschiedlicher Besetzung, Orchesterwerke, elektronische bzw. Computermusik sowie Musiktheaterwerke.

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Salzburg Museum ersteigerte ältestes Gemälde der Stadt

Das Salzburg Museum hat mit Unterstützung des Museumsvereins die älteste in Öl gemalte Ansicht der Altstadt bei einer Auktion in Paris ersteigert. Das Bild stammt von einem wenig bekannten Maler namens Philipp van den Bossche und zeigt Salzburg vom Mönchsberg aus – mit bauhistorischen Feinheiten und Details, die Historikern, Stadtforschern und Denkmalpflegern einen Einblick in die Geschichte der Stadt zur Zeit von Erzbischof Wolf Dietrich gewähren. Es wird nun bis zum 7. Jänner in der Neuen Residenz provisorisch ausgestellt, um anschließend restauriert und neu gerahmt in die Dauerausstellung integriert zu werden.

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21er Haus zeigt seine "Sammlung #4"

In der Ausstellung der "Sammlung #4" zeigt das 21er Haus das "Who is Who" aktueller österreichischer Kunstproduktion des letzten Jahrzehnts, darunter Werke von Heimo Zobernig, Franz West, Erwin Wurm, Gerwald Rockenschaub oder Constantin Luser, aber auch Positionen der jüngsten heimischen Biennale-Teilnehmer Mathias Poledna, Markus Schinwald, gelatin, Elke Krystufek oder Dorit Margreiter, und vieler junger, bereits etablierter Künstler wie Ralo Mayer, Marko Lulic, Florian Pumhösl, Maja Vukoje oder Anna Jermolaewa. Die Schau wird durch einen Schwerpunktbereich zum Werk von Hermann Painitz, sowie mit einer bis 6. Jänner geöffneten Präsentation des jungen Malers Vittorio Brodmann im "21er Raum" ergänzt.

Im Erdgeschoß hat die in London lebende österreichische Künstlerin Ursula Mayer unter dem Titel "But we loved her" eine multimediale und multitheoretische Installation geschaffen, die Referenzen zur Philosophin Ayn Rand mit antiken Figuren wie Medea und Jason, und die Unruhen in der arabischen Welt mit den Filmtheorien von Patricia MacCormack (die das Medium Film als ein geschlechtsloser Körper sehen, zu dem das Auge in ein sinnliches Verhältnis tritt) verknüpft. Der Titel bezieht sich auf Zeitungsschnipsel zu Margaret Thatchers Beerdigung. Die gezeigte Filmtrilogie "Gonda" (2012),
"Medea" und "Cinesexual" (2013) versteht Mayer "als Kritik an einer globalisierten Konsumgesellschaft und ihrer Massenkultur". Sie wird durch Objekte, Skulpturen, Collagen und Fotografien ergänzt. Bis 12. Jänner.

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"The Sovereign Forest" im Augarten

Das derzeit in der Thyssen-Bornemisza Art Contemporary-Augarten in Wien ausgestellte fortlaufende Forschungs- und Ausstellungsprojekt des indischen Künstlers Amar Kanwar dokumentiert in Filmen und Installationen Umweltzerstörungen und Zwangsumsiedlungen zugunsten von Schwerindustrie und Bergbau im Bundesstaat Odisha im Osten Indiens. Die poetischen Bilder, beispielsweise des Films "The Scene of Crime", thematisieren die Frage der sozialen Gerechtigkeit ebenso wie die Bedeutung von Verlust und Tod. In die Dauerinstallation in Bhubaneshwar (seit 2012) können sich Betroffene mit ihren Beweisen für die Umweltzerstörung einbringen, das Projekt war unter anderem auch auf der Documenta 13 in Kassel zu sehen.

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Georg Baselitz in der Albertina

Zum 75. Geburtstag stellt die Wiener Albertina bis 19. Jänner mit "Georg Baselitz. Remix" nach 2007 noch einmal rund 120 Werke des Künstlers aus – das Museum besitzt mehr Werke von ihm als von jedem anderen. Die umfangreiche Personale konzentriert sich auf hauseigene Werke des vergangenen Jahrzehnts, in dem sich der Künstler mit seinem eigenen Frühwerk beschäftigt. "Mein Hauptwerk befindet sich heute in Wien, in der Albertina, und ich bin ausgesprochen glücklich darüber", so Baselitz (geboren 1938 als Hans-Georg Kern).

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Frauenschwerpunkt im Landesmuseum Niederösterreich

Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Meinung vorherrschend, dass Frauen nur selten zu großen Leistungen auf dem Gebiet der Kunst fähig seien. Den "Ausnahmefrauen" Christa Hauer (1925-2013), Hildegard Joos (1909-2005) und Susanne Wenger (1915-2009), Gründungsmitglied des Art Club, widmet das Landesmuseum NÖ nun ab 30. November ebenso eine Ausstellung wie Broncia Koller-Pinell zum 150. und Florian Jakowitsch zum 90. Geburtstag ("Mensch und Landschaft").

Hauer, die als erste Frau in Österreich eine Galerie leitete, Joos, Vorkämpferin der Aktionsgemeinschaft IntAkt und Mitbegründerin der Gruppe "Exakte Tendenzen", und Wenger, die maßgeblich zur Erhaltung der Yoruba-Kultur beitrug, haben die österreichische Kunstszene durch ihr kultur- und gesellschaftspolitisches Engagement mitgeprägt. Alle drei gingen ins Ausland: Hauer nach Chicago, Joos und ihr Partner Harald Schenker nach Paris, Wenger mit Sprachforscher Ulli Beier nach Nigeria, wo sie ihr weiteres Leben verbrachte.

In der Ausstellung "Broncia Koller-Pinell. Zum 150. Geburtstag der Künstlerin" werden bis 12. Oktober 2014 Leben und Werk der anerkannten Künstlerin (1863 bis 1934), dargestellt, die in gemeinsamen Ausstellungen mit dem Klimt-Kreis, aber auch als Mäzenin hervortrat und in deren Salon Klimt, Schiele, Hoffmann und Kolo Moser verkehrten. Die Schau bietet einen Überblick von den malerischen Anfängen um 1885/90 bis zu den secessionistischen Hauptwerken der Zeit um 1905/15 und ihrem dem Expressionismus verpflichteten Spätwerk.

In der Schau "Florian Jakowitsch. Mensch und Landschaft" werden bis 23. Februar 2014 ausgewählte Gemälde aus rund 30 Jahre künstlerischer Tätigkeit des Künstlers gezeigt, der durch seine Betonglasfenster in Sakralräumen bekannt wurde.

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Klimawandel: ÖAW-Experten fordern radikales Umdenken

Um Klimaerwärmung und Luftverschmutzung Einhalt zu gebieten sei ein radikales Umdenken gefordert, so die "Kommission für Klima und Luftqualität" der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Helga Kromp-Kolb vom Institut für Meteorologie der Universität für Bodenkultur Wien unterstrich, dass noch ein Drittel der heute in die Atmosphäre abgegebenen Abgase in 100 Jahren zu finden wäre. Eine sofortige Reduktion der Emissionen würde die Erderwärmung nur stabilisieren, reduziere man nicht, könnte das zu einem nicht mehr beeinflussbaren Zustand führen. Jede Dekade, in der sich nichts ändere, bedeute eine Erwärmung von rund einem halben Grad, so Sönke Zaehle vom Max Planck Institut für Biochemie in Jena. Marianne Popp, Obfrau der Kommission Klima und Luftqualität, kritisiert, dass die Politik auch auf der Klimakonferenz in Warschau nicht auf die Fakten der Wissenschaft reagiert habe. Die Wissenschaftler fordern darüber hinaus ein Umdenken in der Bevölkerung: Die Vorschläge umfassen unter anderem energiesparende Änderungen des Lebensstils, Tempo 80 auf Autobahnen, Verzicht auf Autofahrten und die Errichtung energieeffizienter Häuser – neben alternativen Energien und Effizienzsteigerungen, die für sich aber nicht reichen würden. In Zukunft müsse man die Beziehungen zwischen Klimaschutz und Luftreinheit stärker in konkrete politische Maßnahmen einfließen lassen, mahnt Thomas Karl vom Institut für Meteorologie und Geophysik der Uni Innsbruck an, der zweifelt, ob die vorhandenen Maßnahmen zur Erhaltung der Luftqualität noch reichen.

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Verkehrsclub Österreich: hohe CO2-Werte im EU-Vergleich

Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) beklagt, dass die Pro-Kopf Emissionen des Verkehrs seit dem Jahr 1990 viereinhalb Mal so stark gestiegen sind wie im EU-Schnitt. Das bedeutet, dass Österreich im EU-Vergleich pro Kopf die dritthöchsten CO2-Emissionen aufweist. Ein Grund dafür seien die niedrigen Steuern auf Diesel, was den Tanktourismus nach Österreich fördere, so VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen. Länder wie Deutschland, Großbritannien und Schweden hätten bereits dank einer ökologischen Steuerreform eine Reduktion der CO2-Emissionen des Verkehrs gegenüber dem Jahr 1990 erreicht.

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"Urban Solutions 2014" sucht Forschungslösungen für Großstädte

Eine neue Ausschreibung der Technologieagentur der Stadt Wien (ZIT) sucht im Rahmen des Wettbewerbs "Urban Solutions 2014" nach Lösungen für moderne Großstädte in den Bereichen Energie, Mobilität, Gebäude sowie Informations- und Kommunikationstechnik. Wiener Unternehmen können bis 14. März 2014 ihre Forschungsprojekte einreichen und werden mit bis zu 500.000 Euro gefördert. Insgesamt stehen zwei Millionen Euro zur Verfügung. Hinzu kommen Preisgelder und ein Bonus für wissenschaftlich von Frauen geleitete Projekte.

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Sterlet ist der Fisch des Jahres 2014

Der als rückläufig und gefährdet geltende Sterlet aus der Familie der Störe ist der Fisch des Jahres 2014, gaben das Österreichische Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz und der Österreichische Fischereiverband bekannt. Er ist der letzte reine Süßwasserstör, der in Österreich an einigen Fließgewässern heimisch ist und in Zuchtbetrieben vermehrt wird. Er muss zum Laichen wandern, was von Wasserkraftwerken behindert wird. Auch die Verschlechterung des Lebensraums und Fressfeinde wie Kormorane ließen die Bestände schrumpfen.

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Seeadler-Zählung entlang der Donau

Österreichs Wappenvogel – mit einer Flügelspannweite von 2,5 Metern die größte europäische Adlerart – war hierzulande bereits ausgerottet, kehrte aber durch erfolgreiche Schutzmaßnahmen wieder zurück: Im Jahr 2001 kam es zur ersten erfolgreichen Brut.

Der Nationalpark Donauauen und das Netzwerk der Donauschutzgebiete "Danubeparks", die Umweltschutzorganisation WWF und die Vogelschutzorganisation BirdLife haben nun die erste koordinierte Zählung initiiert, bei der in neun Donauländern 300 ehrenamtliche Experten entlang von 3.000 Flusskilometern eruieren wollen, wie viele Seeadler überwintern und wo die wichtigsten Überwinterungsgebiete sind. Die Ergebnisse zum europaweiten Zustand der weit umherziehenden Population werden am 12. Jänner im Rahmen eines Symposiums in Hainburg bekannt gegeben.

BirdLife Österreich veranstaltet heuer auch wieder vom 3. bis 6. Jänner die schon traditionelle Wintervogelzählung, an der jeder teilnehmen und eine Stunde lang im Garten, am Fenster, am Balkon oder in Grünanlagen Vögel bei einer Futterstelle registrieren kann. Anleitung und Meldebögen unter http://www.birdlife.at.

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