Elektronische Zustellung

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  2. Duale Zustellung
  3. Weitere Informationen

Elektrische Zustellung

Elektronische Zustellung

Die elektronische Zustellung ist ein wesentlicher Bestandteil einer modernen, serviceorientierten Verwaltung. Auf Seiten der Bürgerinnen und Bürger spart sie Zeit und erhöht den Komfort. Das Abholen eingeschriebener Briefe von den Postämtern kann gänzlich entfallen. In der Verwaltung sorgt die elektronische Zustellung für deutliche Kosteneinsparungen.

Prozess der elektronischen Zustellung zum Bürger.

Elektronische Zustellung: 1. Das Zustellstück trifft am Zustellserver ein. 2. Vom Zustellserver wird eine Verständigung zum Bürger per E-Mail geschickt. 3. Der Bürger loggt sich mit Bürgerkarte ein, die Übernahmebestätigung wird signiert. 4. Der Bürger kann die Nachricht speichern oder weiterleiten.

Eine einmalige – natürlich kostenfreie – Registrierung mit der Bürgerkarte bei einem elektronischen Zustelldienst (http://www.bka.gv.at/zustelldienste) genügt, um fortan behördliche Schriftstücke, unabhängig von Ort und Zeit, über das Internet empfangen zu können. Ist ein neues Schriftstück eingelangt, wird man davon unverzüglich per E-Mail informiert.

Ein nicht zu vernachlässigender Teil der behördlichen Kommunikation verlangt die nachweisliche Übergabe an den Empfänger. Dies geschieht bei der herkömmlichen Zustellung mittels RSa- oder RSb-Brief, indem sich der Empfänger bei dessen Entgegennahme gegenüber dem Zusteller beziehungsweise am Postamt ausweist und den sogenannten Rückschein eigenhändig unterschreibt. Die Empfangsbestätigung wird in weiterer Folge an den Absender rückübermittelt.

Die nachweisliche elektronische Zustellung erfordert eine qualitative Identifizierung und Authentifizierung des Empfängers und muss mit einer hinreichenden Sicherheit und Vertraulichkeit geschehen. Diese Kriterien erfüllt der Empfänger mit seiner Bürgerkarte. Die Bürgerkarte ermöglicht eine eindeutige Identifikation sowie die sichere Authentifizierung und damit eine nachweisbare elektronische Übergabe. Mit der qualifizierten elektronischen Signatur der Bürgerkarte unterschreibt der Empfänger auch den elektronischen "Rückschein", der wiederum der Behörde rückübermittelt wird. Durch diese verlässliche Nachweisbarkeit unterscheidet sich die elektronische Zustellung von einer konventionellen E-Mail, bei welcher der Empfang einer Nachricht nur schwer nachweisbar ist.

Zudem ist es möglich, dass Zustelldienste auch nicht-behördliche Dokumente nachweislich elektronisch versenden können, wovon in den nächsten Jahren mehr und mehr privatwirtschaftliche Unternehmen profitieren könnten.

Ein elektronisch zugestelltes Dokument wird zumindest 14 Tage für den Empfänger bereitgehalten. Eine unbefristete Speicherung der Dokumente kann einfach durch Setzen eines Häkchens beim Zustelldienst vereinbart werden, sofern dieser das Service anbietet. Damit bleiben alle persönlichen Dokumente gesammelt online in einem geschützten Bereich verfügbar.

Wie bei der konventionellen Zustellung auch, können vorübergehende Abwesenheiten wie Urlaub oder Krankenstand gemeldet werden. Während dieser Zeit werden keine Sendungen über den elektronischen Zustelldienst zugestellt. Verfahrensrechtliche Fristenläufe werden daher auch nicht ausgelöst. Zu beachten ist jedoch, dass diese Abwesenheitsmeldung nicht verhindert, dass über elektronische Kommunikationssysteme der Behörde oder in Papier zugestellt werden kann.

Die elektronische Zustellung bietet die Möglichkeit, dass Schriftstücke auch im Urlaub rasch und bequem abgeholt werden können, da man mittels Internet praktisch überall in sein digitales Zustellpostfach Einblick hat.

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Duale Zustellung

Das System der dualen Zustellung bietet Behörden den Vorteil einer einheitlichen Schnittstelle für die elektronische Zustellung und Papierzustellung. Bedient sich die Behörde eines Dienstleisters, kann die Zustellung über die Schnittstelle der elektronischen Zustellung erfolgen. Ob die Zustellung letztlich elektronisch oder konventionell erfolgt, ergibt sich aus der Erreichbarkeit des Empfängers über einen elektronischen Zustelldienst.

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Weitere Informationen

Zugelassene Zustelldienste

Duale Zustellung
Informationen sowie Konzeptpapier zur dualen Zustellung auf der Seite des E-Government Innovationszentrums (EGIZ)

Informationen zur elektronischen Zustellung bei A-SIT
Kurze Information auf der Seite der A-SIT zur elektronischen Zustellung