Congress of Vienna 2015 - Nachlese

Anlässlich seines 200jährigen Jubiläums fand der Wiener Kongress seine Neuauflage mit dem "Congress of Vienna 2015" (22. bis 25. Oktober 2015). Die Auftaktveranstaltung im Zeremoniensaal der Wiener Hofburg fand auf Einladung des Bundeskanzlers statt.

Der "Congress of Vienna 2015", an dem auch Bundeskanzler Werner Faymann und Bundesminister Josef Ostermayer teilnahmen, beschäftigte sich mit den Beziehungen zwischen den führenden Ländern und diskutierte die Prinzipien, die zu größerer Stabilität unter den derzeit bestehenden Bedingungen führen könnten.

Drei Tage lang widmeten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer u.a. den Herausforderungen im Bereich Sicherheit in Asien und Europa, und das am historischen Tagungsort des Wiener Kongresses von 1814-1815, dem Kongresssaal des Bundeskanzleramtes. Der "Congress of Vienna 2015" setzte sich zum Ziel, Lösungsansätze zu entwickeln, die

  • der zunehmenden Ungleichheit entgegenwirken, die sich aus dem Einsatz moderner Technologien und Innovationen ergeben,
  • Menschen, die aus ihren Heimatländern fliehen müssen und mussten, nicht nur humanitäre Hilfe, sondern auch die so bedeutende soziale Integration zu ermöglichen.

Partner der Veranstaltung waren, neben dem Bundeskanzleramt die Chumir Foundation for Ethics in Leadership, die American Austrian Foundation, die Universität Wien, die Diplomatische Akademie , die Foreign Policy Association/World Affairs Councils of the US, die Columbia University Global Policy Initiative, die Munk School of Global Affairs, die University of Toronto und die University of Calgary School for Public Policy.

Pressemeldung:
Werner Faymann: "Europa muss gerade in schwierigen Zeiten solidarisch handeln"

Dokumente:
Congress of Vienna 2015 - Discussion and Recommendations (PDF 131 kB)
Congress of Vienna 2015 - Summary (DOCX 20 kB)