Digitale Agenda für Europa

Digitaler Binnenmarkt / Digitale Agenda für Europa (Übersicht)

Die Europäische Kommission hat am 6. Mai 2015 die Mitteilung Strategie für einen digitalen Binnenmarkt für Europa vorgestellt. Die Strategie umfasst eine Reihe von Maßnahmen, die bis Ende 2016 umgesetzt werden sollen.

Diese Mitteilung ist die Weiterentwicklung der Digitalen Agenda für Europa, der seit 2010 laufenden Strategie.
Die Kommission hat die Mitteilung Digitale Agenda für Europa im Mai 2010 veröffentlicht.

Die Kommission veröffentlicht jährlich einen "Fortschrittsanzeiger" (Digital Scoreboard) und veranstaltet ebenso jährlich eine Digitale Versammlung (nächste am 18. und 19. Juni 2015 in Riga) aus Mitgliedstaaten, EU-Organen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Die Abteilung V/4 im Bundeskanzleramt organisiert die für die Umsetzung der Digitalen Agenda notwendigen Koordinationsmaßnahmen.

Ausführliche Informationen zur Digitalen Agenda bzw. zur neuen Strategie für einen digitalen Binnenmarkt auf der Website der Kommission


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Weitere INFOS

Die Kommission hat im Dezember 2012 eine Mitteilung zur Überprüfung der Digitalen Agenda (Digital Agenda Review) vorgelegt, die – neben einer Bestandsaufnahme der bisherigen Umsetzung – neue Prioritäten setzt (insbesondere Breitband-Festnetze und Mobilfunk-Hochgeschwindigkeitsnetze; digitaler Binnenmarkt bis 2015; verstärkte Maßnahmen im Bereich IKT-Ausbildung, insbesondere durch Standardberufsprofile und Qualifikationszertifikate; Cybersecurity; Modernisierung des Urheberrechts; Beschleunigung des Cloud-Computing).
Die Kommission hat darauf hingewiesen, dass die digitale Wirtschaft zwar siebenmal so schnell wie die übrige Wirtschaft wächst, dass aber dieses Potenzial auf Grund des lückenhaften gesamteuropäischen politischen Rahmens nur mangelhaft ausgeschöpft werde. Bei völliger Umsetzung der aktualisierten Agenda könnte laut Kommission das BIP der EU in den kommenden acht Jahren um 5 % gesteigert werden. Dazu bedarf es aber einer Erhöhung der IKT-Investitionen, einer Verbesserung der IKT-Kompetenzen der Arbeitskräfte, um Innovationen im öffentlichen Sektor zu ermöglichen und einer Reform der Rahmenbedingungen für die Internetwirtschaft.

Die Kommission hat im März 2013 überdies die Initiative Große Koalition für digitale Jobs vorgestellt, mit der dem drohenden IKT-Fachkräftemangel auf EU-Ebene entgegengewirkt werden soll. Österreich unterstützt diese Zielsetzungen und das Bundeskanzleramt hat eine Arbeitsgruppe mit allen relevanten Stakeholdern eingerichtet (vgl. Info), um die innerstaatliche Umsetzung der Initiative zu forcieren.


Wichtige Dokumente


Dokumente zur i2010-initiative